Karneval in Köln

Fastelovend:

Das kölsche Wort für Karneval. Die Karnevalszeit („Session“) beginnt zwar schon am 11. November. Doch der eigentliche Fastelovend (in anderen deutschsprachigen Gebieten auch „Fastnacht“, die „Tollen Tage“, oder die „fünfte Jahreszeit“) beginnt an Weiberfastnacht – das ist immer ein Donnerstag im Februar – und dauert bis zum darauffolgenden Aschermittwoch. Und morgen ist Rosenmontag – wer stilecht mitfeiern möchte, sollte einiges wissen. Silke Wünsch, eine gute Freundin und Redakteurin bei der Deutschen Welle, hat da mal mächtig was vorbereitet: Zum Beitrag

Bleiben Sie wertschätzend fröhlich | Det Mueller

Das tolle Video hat zwar nichts mit Karneval zu tun, zeigt aber Kölsche Lebensfreude und ist von Jörg Szemkus.

Auf geht’s kämpfen: Monsanto & Co erklärt Tomate, Paprika, Gurke zur ‚Erfindung‘

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Egal ob Tomate, Paprika oder Weizen, Gurke, Melone oder Apfel: Mit dem Segen des Europäischen Patentamtes erklären Konzerne wie Monsanto und Co. ganz normal gezüchtete Lebensmittel zu „Erfindungen“ – die sie dann exklusiv vermarkten dürfen. So entsteht ein Monopol über unsere Ernährung.

Bereits 95 Prozent des Gemüse-Saatguts werden von nur 5 Konzernen kontrolliert. In weiten Teilen der Welt können sich Menschen das teure, patentiere Saatgut nicht mehr leisten – sie hungern und verlieren ihre Lebensgrundlage. Auch bei uns geht die Nahrungsmittelvielfalt zurück und die Preise steigen.

Zwar hat sich die Bundesregierung festgelegt, Patente auf Leben zu verhindern – doch sie handelt einfach nicht. Mit unserem Appell wollen wir den zuständigen Verbraucherschutzminister Heiko Maas dazu bringen, dem Versprechen Taten folgen zu lassen.

377.138 Menschen haben den Appell gegen ‚Patente auf Leben‘ bereits unterzeichnet. Nun hat das Europäische Patentamt das Monsanto-Patent auf eine Melone widerrufen. Damit das keine Ausnahme bleibt, wollen wir 500.000 Unterschriften an Heiko Maas übergeben:

Handeln Sie aber jetzt und unterzeichnen Sie bitte den Appell von Campact

Bleiben Sie kämpferisch mutig | Det Mueller

Kancha präsentiert seinen GRID


Sie erinnern sich, Kancha, das sind eine Gruppe junger Menschen, die es hinauszog in die Weite Kirgigistans, um traditionelle ‚Handarbeiter‘ für ihre Design-Ideen zu finden und diese damit zu unterstützen. Ein Social-Project, das sich mittlerweile zu guten Erfolgen durchgekämpft hat. Mit dem GRID präsentieren sie jetzt einen modularen Backpack, nicht nur für weite Reisen. Zur Homepage von Kancha

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Der Blaue Engel: Vier Statements für Mensch und Umwelt

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Ralph Caspers und Florian Silbereisen, Dirk Steffens und Willi Weitzel sind die neuen Umweltbotschafter des „Blauen Engel“. Sie engagieren sich für einen umweltbewussten Konsum und fordern die Verbraucherinnen und Verbraucher auf, es ihnen gleichzutun.

Neues Jahr, neues Glück? Gute Vorsätze für 2016 gibt es reichlich. Doch nur selten lassen sie sich so umsetzen, wie geplant. Dabei kann es so leicht sein, zum Beispiel beim Umweltschutz im Alltag: Einfach beim Einkauf auf den Blauen Engel achten. Die neuen Umweltbotschafter Ralph Caspers, Florian Silbereisen, Dirk Steffens und Willi Weitzel machen es vor.

Die Umweltbotschafter bringen – in Szene gesetzt vom Berliner Fotografen Jim Rakete – in Form eines persönlichen Statements auf den Punkt, warum der Blaue Engel gut für sie, gut für uns alle und gut für die Umwelt ist.

Für Reporter Willi Weitzel ist der Blaue Engel wichtig, „Weil er hilft, mit gutem Gewissen einkaufen zu können.“ Moderator Ralph Caspers betont: „Wir brauchen auf Produkten verlässliche Informationen und keine bunte Augenwischerei“. Moderator Dirk Steffens appelliert: „Bei unseren Kaufentscheidungen dürfen wir nicht nur auf den Preis schauen, sondern müssen anfangen, auch auf den Wert eines Produktes zu achten.“ Egal ob Papier, Spülmittel, Toaster oder Wandfarbe: Der „Blaue Engel“ kennzeichnet besonders umweltfreundliche Produkte und bietet den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine glaubwürdige Orientierung für ihren nachhaltigen Einkauf. Dafür gibt auch Florian Silbereisen gerne seine Stimme: „Die größte Herausforderung ist wahrscheinlich, die Menschen davon zu überzeugen, dass jeder etwas tun kann und dass wirklich jede Kleinigkeit hilft.“

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Herzlichen Glückwunsch ‚entia‘!

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Michael Ziegert, Geschäftsführer von entia, dem Versandhaus für Produkte aus sozialen Werkstätten, hat Grund zu großer Freude in diesen Tagen – und wie ich finde mit Berechtigung: Das Sozialunternehmen wurde vom Deutschen Rat für Nachhaltigkeit ausgezeichnet! Sie erhielten das Qualitätssiegel „Werkstatt-N“ 2016, mit dem innovative
Projekte mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit ausgezeichnet werden. Homepage entia

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Wissen Sie eigentlich, dass es Ihnen gut geht?

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Ob Sie Weihnachten lieber Pearl Jam hören oder Beethoven, ob Sie einen Tannenbaum traditionell schmücken oder eine alte Holzleiter weihnachtlich pimpen, ob Sie Jeans tragen oder feierliche Garderobe – das alles ist Ihre eigene Entscheidung. Denn wir leben in einem freien Land. Dazu gehört auch, dass wir an Gott glauben dürfen oder auch nicht, dass wir Politiker auswählen können, unseren Wohnort, unseren Arbeitsplatz und sogar unsere Ehefrauen oder -männer. Hunderte von Millionen von Menschen auf der Welt haben diese Wahlmöglichkeiten nicht. Daran sollten wir uns gelegentlich erinnern und einfach mal in der Weihnachtszeit etwas zufriedener sein. Ein kleines Bisschen. Und nur eine Woche! Kann man doch mal versuchen. Wertschätzen Sie Ihr Leben und zeigen Sie es mit einem Lächeln. Das wird extrem ansteckend wirken…

Eine gute Weihnachtszeit und auf bald im nächsten Jahr!
Det Mueller

Sonnentor: Tee und Gewürze aus dem Waldviertel (AUT)

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Aus Österreich, genauer aus dem Waldviertel, kommt ‚Sonnentor‘. Das liegt recht nah an der Grenze zu Ungarn, südlich von Wien, nordöstlich von Graz, und ist eine Handelsgesellschaft für Biologische Tees und Gewürze. Nach Beschreibung der Betreiber rund um Johannes Gutmann scheint es eine Gegend zu sein, die dem Paradies nicht unähnlich ist: klare Seen und Flüsse, sanfte Hügel und die sprichwörtlich frische Luft.

Eine ideale Umgebung für Kräuter. Und für mutige Geschäftsideen. Obwohl er anfangs von Familie und Bauern belächelt wurde, als er vorschlug, ihre Bio-Produkte unter einem gemeinsamen Logo zu vermarkten, hielt Gutmann an seiner Idee fest. Inzwischen gehören 150 Bauern zur großen SONNENTOR-Familie und beliefern den Betrieb, der seine Produkte derzeit in weltweit über 50 Länder exportiert.

Die Homepage bietet neben sagenhaft vielen Produkten, Geschenkideen und Rezepten, auch zahlreiche Tipps für Ferien, Ausflüge und Highlights in der Region Waldviertel in Niederösterreich. Viel Spaß!

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Gebt den Aktiven einen Traktor


Im Jahr 2006 hatte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen dazu aufgerufen eine Milliarde (!) Bäume zu pflanzen. Die Leute von ‚I plant a Tree‚ haben sich gefragt: wie kann man eigentlich nachvollziehen, ob und wo diese Bäume gepflanzt werden? Daraus ist eine Internetplattform entstanden, auf der Nutzer online Bäume pflanzen. Hier kann man eigene Pflanzungen eintragen oder Bäume spenden, die dann von ‚I plant a Tree‚ gepflanzt werden. Das Team konzentriert sich dabei auf Deutschland, weil sie hier den Schutz der Bäume garantieren können. Es gibt wenig administrative Kosten, keine Flugreisen oder langwierige Genehmigungsverfahren – einfach und direkt. Konzentration auf dieses eine Thema. Bisher lief alles super, jetzt hakt es, weil ein klitzekleiner Traktor fehlt. Das niedliche Kerlchen kostet rund 6.000 Euro – 17% der Investition sind finanziert. Der Rest soll über Crowdfunding zusammen kommen.

Wer helfen möchte, kann das gerne hier

Weitere Informationen auf ‚I plant a Tree

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5 Aufrechte und ‚Franz der Bettenbauer‘

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‚Franz der Bettenbauer‘ – eine Gruppe junger Menschen um Vroni Hackl (28) und den Schreinermeister Raphael Lempert (29) gründete im letzten Juli diese Firma mit dem raffinierten Namen in Passau. Das Start-Up will gute Betten bauen. Richtig gute, aus nachhaltig erwirtschaftetem Holz und in zeitlosem Design. 3 Modelle, 8 Hölzer, 12 Varianten – macht nach Adam Riese 288 Möglichkeiten. Frei von jeglichen Schadstoffen. Viel Arbeit, viel Freude!  Soziales Engagement ist auch ein Thema. Die Fünf haben im September Efrem, einen jungen Flüchtling, zur Ausbildung aufgenommen. Zur Homepage Franz der Bettenbauer

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Upcycling Design aus der ganzen Welt kommt aus Berlin

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Upcycling Deluxe:  Auf der Suche nach einer nachhaltigen Geschäftsidee entstand am Küchentisch von Stanislaus Teichmann und Eric Pieper im Jahr 2010 das Konzept, die besten Design-Produkte aus wiederverwendeten Materialien aus der ganzen Welt an einem Ort zu vereinen. Heute gehören die jungen Leute aus Berlin, nach eigenen Angaben, zu den größten Anbietern in Deutschland. Fest steht, dass sie sehr rege sind: Büro in Berlin, Showroom in Berlin, einen Shop im Internet und zahlreichen ‚Weihnachts-Außenstellen‘ auf zehn Märkten in der gesamten Bundesrepublik und einem in Innsbruck. Schauen Sie doch mal rein – vom Hut bis zum Bett: Homepage & Webshop Upcycling Deluxe

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PS: Wenn aus vermeintlich unbrauchbaren Dingen durch kreative Verarbeitung neue und einzigartige Produkte entstehen, spricht man von Upcycling. Die Qualität der ausgewählten Materialien entspricht dabei meist dem Zustand ’neuwertig‘, da alle Produkte handgemacht sind.