Neues soziales Netzwerk entsteht: Earthbook e.V.


Earthbook e.V. : “Die Welt verändert sich zunehmend und wir wollen unseren Teil dazu beitragen. Der Verein hat mit seinem Groß-Projekt ein Netzwerk zum Schutz von Umwelt & Gesellschaft entwickelt. Earthbook wird ein social-Media Abenteuerspielplatz für alle Arten von Menschen und wird nebenbei weltweit grüne und nachhaltige Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen sowie deren Projekte unterstützen.”

Wer von diesem Video und dem Text überzeugt ist, den mir heute Steven Rausch, ‘erster Vorstand’ bei Earthbook e.V. geschickt hat, möge auf diese Seite gehen: Earthbook e.V.

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Schöne, warme Welt: Permafrost geht zurück

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In meiner bekannt saloppen Art, komplizierte Dinge einfach darzustellen, dabei ein bisschen Angst zu schüren, um auf dringende Probleme aufmerksam zu machen, bemühe ich heute den Themenkreis Tagebau/Kohlekraftwerke, Erderwärmung und Permafrost. Die einfache Definition von Permafrost lautet: Liegt ein gefrorenes Gelände mehr als zwei Jahre unter null Grad, spricht man von Permafrost-Gebieten.

25% der Erdoberfläche liegen unter Permafrost! Große Teile von Sibirien, Alaska und Kanada sind „Permafrost“-Gebiete. Hier ist der Erdboden das ganze Jahr über gefroren. Doch mit dem Klimawandel und der einhergehenden Erwärmung könnte dieser Boden zumindest teilweise abtauen – mit gravierenden Folgen für Umwelt, Zivilisation und sicherlich auch für das künftige Erdklima. Einige Teile der Permafrost-Gebiete sind zumindest schon ‘angetaut’ und einstürzende Häuser, Bahnlinien oder Pipelines sind dabei nur das kleinere Übel (Fotos aus Russland). Denn die Gefahr, etwas käme ans Tageslicht, was wir alle nicht wollen, ist groß: Methan ist ein farb- und geruchloses Gas. Für den Menschen ist es ungiftig, aber es ist nach Kohlenstoffdioxid das stärkste Treibhausgas und zudem hochexplosiv…

 

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Klimakiller Stopp – jetzt aber!


Campact Aktion: Seit gestern ist klar, wieviel wir am 25. April erreichen können: Wirtschaftsminister Gabriel legte Eckpunkte für ein Gesetz vor, wie er die klimaschädlichsten Kohlekraftwerke vom Netz nehmen will. Das durchzusetzen wird verdammt hart: Die Kohlelobby in der CDU geißelte Gabriels Pläne sofort als “unterirdisch”, das werde “sie so nicht mittragen.”

SAVE THE DATE: Um den Kohleausstieg auch kraftvoll gegen die Kohlelobby durchzusetzen, müssen wir am 25. April zu Tausenden am Grubenrand Garzweiler /NRW (bei Köln) stehen. Kommen Sie dazu, machen Sie mit! Die Kette verläuft zwischen Keyenberg und dem Aussichtspunkt Skywalk. Sie endet mit einer Kundgebung und einem Konzert in Immerath.

Details, Karten und Hintergründe hier

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FAIR’N GREEN: Neuer Nachhaltigkeitsstandard für Deutsche Weine

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Der Regionalverband Mosel Saar Ruwer des VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter), dem 32 der besten Weingüter Deutschlands angehören, fordert seine Mitglieder auf, sich nach dem neuen Nachhaltigkeitsstandard für den Weinbau FAIR’N GREEN zertifizieren zu lassen, dem bereits über 20 Deutsche Weingüter angehören.

Die Entscheidung für FAIR’N GREEN fiel auf einer wegweisenden Sitzung des Verbandes, bei welcher über die zukünftige Ausrichtung des VDP-Mosel Saar Ruwer diskutiert wurde. Mit dem Entschluss entwickeln die Winzer ihr Selbstverständnis vom natürlichen Wein in Richtung nachhaltiger Wein zukunftsweisend weiter und senden ein deutliches Signal an Ihre Kollegen in anderen Weinbauregionen.

FAIR’N GREEN ist ein ganzheitliches Nachhaltigkeitssystem für den Weinbau, das neben Umweltkriterien auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Kriterien umfasst. FAIR’N GREEN ist dabei ein dynamisches System, offen für Neues, transparent und flexibel. Bisher haben sich schon sechs Betriebe des VDP Mosel FAIR’N GREEN angeschlossen. Darunter die Weingüter Clemens Busch, Reinhold Haart, Heymann Löwenstein, Karthäuserhof, St.Urbans- Hof und von Othegraven.

Details auf der schönen Homepage Fair’nGreen

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WWF hat neue Kampagne gestartet


“Klimawandel, Artensterben oder Wassermangel – bereits heute sind die Auswirkungen der fatalen Übernutzung spürbar: nicht nur für die Tiere, sondern auch für uns. Wir wollen dies ändern. Und fangen bei uns selbst an. Bei #iamnature steht der Mensch im Mittelpunkt. Es geht um uns, wie wir leben – und die Natur. Weil wir nicht trennbar sind.”

Die neue Kampagne ist spannend und interaktiv gestaltet, auf einer Homepage die ausschließlich vertikal gesteuert ist. Schöne Ansätze, gute Absichten – hier

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Neues Verbraucherportal: Siegelklarheit

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Jeden Tag treffen wir beim Einkaufen Entscheidungen, hinter denen mehr steckt, als uns im ersten Moment klar ist. Immer mehr Konsumenten entscheiden sich für gesiegelte Produkte, denn diese geben ihnen beim Einkaufen ein gutes Gefühl.

Das wissen auch die Hersteller – und prompt klebt auf zahlreichen Produkten irgendein Siegel. Da verliert man schnell den Überblick – welche Umwelt- und Sozialsiegel sind glaubwürdig? Woher weiß ich, ob ein Siegel hält, was es verspricht? Wer steckt hinter einem Siegel und wer hat es eingeführt? Welche Kriterien werden bei der Vergabe berücksichtigt?

Um wieder Klarheit über die Siegel zu erhalten und das Vertrauen der Konsumenten in diese zu stärken, hat die Bundesregierung das Verbraucherportal SIEGELKLARHEIT.DE ins Leben gerufen. Das Portal ging am 26. Februar online. Ist also noch ‘flammneu’ und sehr schön gemacht. Im Moment werden nur Textilsiegel beschrieben, aber es wird weiter daran gearbeitet und auch die anderen Kategorien dort werden bald mit Leben gefüllt…

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Kurzmitteilung

Randnotiz in eigener Sache für meine Stammleser: Hallo liebe Freunde, ich bin am Montag (23.2.) am Knie operiert worden und erst heute morgen an meinen Rechner zurück gekommen. Da ich noch auf Krücken gehen muss, ist alles sehr beschwerlich. Ich kann erst nach und nach die zahlreichen Mails sichten und ggfs. bearbeiten – bitte um etwas Geduld. Hoffe nächste Woche läuft das Meiste und ich selbst wieder fast reibungslos. Wir werden sehen. Herzlichst: Det Mueller

Little Sun: Solartechnik hilft, wo kein Strom fließt

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Wenn sich künstlerisches Schaffen mit Ingenieurskunst verbindet, kann man davon ausgehen, dass etwas entsteht, was toll aussieht und optimal funktioniert. Olafur Eliasson (Designer) und Frederik Ottesen (Ingenieur) hatten die Idee, Licht in jene Familien-Welten zu bringen, in denen es keinen Strom gibt – etwa in Afrika.

2012 präsentierten die beiden Nordmänner ihre Projektidee in der Tate Gallery in London. Das Ergebnis: Stand Januar 2015, wurden bisher weltweit 227.000 ‘Little Sun’ Leuchten verkauft. Über die Hälfte davon – 124.000 Stück – ging in Länder mit riesigen Regionen ohne Stromnetz. Ein Anfang und noch ist viel zu tun: 1,2 Milliarden Menschen leben ohne Stromanschluss auf dieser, unserer Erde. Ist die Sonne untergegangen, bleibt es dunkel…

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Köln: Meditation und Ruhe finden im Osho Institut


Osho? Waren das nicht Bhagwan und seine Anhänger aus grauer Vorzeit? Oh ja, ist lange her und mancher Kölner – so wie ich – erinnert sich gerne mindestens an die Discos, von den ‘Bhaggis’ betrieben. Da lebte Osho noch und es war schon seltsam anrührend, wie sich vor Tanzbeginn alle versammelten und die rotgewandeten Betreiber sich tatsächlich verbeugten und bedankten, dass wir gekommen sind. Gab es sicher in keinem anderen Club in Köln. Osho ist 1990 in Indien gestorben – was hat sich bei uns getan?

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Nachhaltigkeit: Von der Ohrfeige bis zum Kollaps der Welt

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Heute will ich den Begriff der Nachhaltigkeit erklären, den viele Menschen zu kennen glauben und dennoch genauso viele noch nie ernsthaft wahrgenommen haben oder einfach ignorieren. Dabei ist er überlebenswichtig für unsere Gemeinschaft. Jeder kann und muss etwas dazu beitragen. Wir haben nicht genug Fläche, nicht genug Wasser, nicht genug Ressourcen, um unseren Lebensstil als Modell für mehr als 7 Milliarden Menschen auf der Welt auch zukünftig anzubieten…

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Stiftung Finanzverstand: Die Mutmacher

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Attila von Unruh gründete vor einigen Jahren die Initiative ‘Anonyme Insolvenzler‘. Mit ersten Büros in Köln und im Rheinland. Heute gibt es sie in zahlreichen deutschen Städten und viele hundert Menschen haben bisher das kostenlose Beratungsangebot der ‘Gesprächskreise’ angenommen und so oftmals auch wieder Lebenskraft und Mut gefunden. Attila und ich sind seit einigen Jahren befreundet und mir liegt immer wieder am Herzen, über seine zeitintensive, meist ehrenamtliche Arbeit zu berichten:

In den letzten Monaten haben er und sein Team, zusätzlich die gemeinnützige Stiftung Finanzverstand aus der Taufe gehoben, die jetzt auch Selbstständige, Gesellschafter und Unternehmer/-innen in akuten Krisensituationen beratend unterstützt.

Beide Websites informieren umfassend und ich bitte meine Leser, die Menschen in ähnlicher Lage kennen, dringend darum, die Seiten zu empfehlen und die Links weiterzugeben…

Gegen knapp eine Million Menschen wurden in den Jahren 2005 – 2011 Insolvenzverfahren eröffnet. Einen besonders hohen Anteil daran hatten und haben die Selbstständigen, Gesellschafter und Kleinunternehmer/-innen, weshalb die Stiftung Finanzverstand in ihrem Beratungsangebot den Schwerpunkt auf diese Zielgruppe legt. Unkenntnis, Angst und Scham hindern sehr viele Betroffene daran, neue Wege in ihrem Leben in Angriff zu nehmen. Aber es gibt sie und sogar in akuten Fällen zu erfahren über eine Beratungshotline.

Homepage Gesprächskreise Anonyme Insolvenzler (überwiegend für Privatpersonen)
Homepage  ‘Stiftung Finanzverstand’ (überwiegend für Selbstständige/Unternehmer)

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Packmee: Neue Idee, gute Idee!


Eine gute Idee aus Mönchengladbach: Durch die Wiederverwendung vorhandener Kartons und dem einfachen und kostenlosen Versand über Deutschlands große Logistikdienstleister, vereinfacht PACKMEE die Kleiderspende und fördert durch Kooperationen mit nachhaltigen Labels den bewussten Umgang mit Kleidung.

PACKMEE baut auf den Prinzipien von sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit auf. Es soll das permanente nationale Sammelsystem mit der höchsten angestrebten prozentualen Spendenausschüttung werden: Aus jedem gespendeten und verkauften Kilo getragener und gebrauchsfähiger Textilien und Schuhe sollen deutlich höhere Gewinne für karitative Partnerprojekte erzielt werden als bei allen bisherigen nationalen Sammel- und Spendensystemen.

Weitere Hintergründe und Details auf der Homepage Packmee

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