Immer wieder TTIP: Der Kampf ist erfolgreich und wichtig

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Recht gehabt zu haben, ist nicht zwingend ein gutes Gefühl. Manchmal ist es sogar erschreckend, WIE recht man hatte. TTIP ist noch schlimmer als befürchtet – und muss jetzt sofort gestoppt werden!

Liebe Freunde vom LOHAS-Blog, 

was wir alle uns anhören mussten: Wir seien „reich und hysterisch“, verbreiteten Verschwörungstheorien und seien Antiamerikaner. Die gestern veröffentlichten TTIP-Leaks aber zeigen, wer hier falsch gespielt hat: Es waren die EU-Kommission und die Bundesregierung, die die Wahrheit über die TTIP-Verhandlungen unterschlagen und die Bürger/innen in Europa bewusst getäuscht haben.

Die von Greenpeace präsentierten Dokumente zeigen, dass TTIP ein bitterböses Tauschgeschäft auf Kosten der Bürger/innen ist: mehr Auto-Exporte gegen höhere Toleranzwerte für Gifte in Nahrungsmitteln und Kosmetika. So also sollte das laufen…! Gentechnik und Hormonfleisch liegen eben doch auf dem Verhandlungstisch.

Und die Industrie auf beiden Seiten des Atlantiks greift nach der Macht, die Gesetzgebung in ihrem Sinne zu bestimmen.

In einer ersten trotzigen Reaktion hält die Bundesregierung weiter an TTIP fest – obwohl bereits die Hälfte der SPD-Bundestagsfraktion ein Ende der Verhandlungen fordert. Jetzt müssen wir noch den Rest überzeugen! Dazu brauchen wir Ihre Hilfe! Über 700.000 Bürger/innen haben den Campact-Appell gegen TTIP bereits unterzeichnet – jetzt sollen es 1 Million werden! Seien Sie dabei, sagen auch Sie erneut Nein zu TTIP!

Hier gehts einfach und schnell zum Appell BITTE UNTERSCHREIBEN

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Neue Bewegung in der Stadt

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Aktuell leben weltweit mehr als 50 Prozent der Bevölkerung in Städten. Die Vereinten Nationen prognostizieren: In 2050 wird fast 70 Prozent der Weltbevölkerung im urbanisierten Lebensraum wohnen und der Rest muss täglich zur Arbeit pendeln. Wie kommt der moderne Großstadtbewohner von A nach B?

Genau diese Frage stellte sich auch das Mailänder Mobilitätstechnologie-Unternehmen FlyKly (www.flykly.com). Nach zwei erfolgreichen Crowdfunding-Kampagnen entwickelte das Team gemeinsam mit der Crowd zwei nachhaltige und intelligente Lösungen: Das erste E-Upgrade für Fahrräder, das Smart Wheel, und das erste Kick-Assist-E-Bike der Welt, das Smart Ped. Ab sofort ist die faltbare Edition des Smart Peds im Online-Shop erhältlich. Das Unternehmen mit Sitz in Mailand baut seinen Vertrieb aus, damit, passend zum Frühling, die ersten Smart Peds durch die Großstädte der Welt rollen.

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NEU: Erste deutsche BIO-Alge auf dem Markt

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Das Berliner Start-Up Evergreen-Food stellt erstmals Lebensmittel aus Bio-Chlorella-Algen her. Das erste Produkt, das Lüttge Algen~Öl, beinhaltet die Chlorella-Algen aus erstmals biozertifizierter Kultivierung in Deutschland. Was man damit machen, was Algen im Körper bewirken und wie man sie in der Küche einsetzt (Rezepte) finden Sie auf der Homepage

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Mario van Middendorf: Arctica

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Spargel kann man pur oder mit einer feinen Sauce und Schinken servieren. Es geht aber auch mit Polar Eis: Der Kölner Fotokünstler Mario van Middendorf präsentiert nach seiner bekannten Spargelbettserie von 2013, jetzt aktuelle Kölner Spargelfelder [asparagus beds], eiskalt. Durch tiefstehendes Licht am frühen Morgen und eine ausgefeilte Bearbeitungstechnik, entsteht durch die Reflexe auf der Wärmefolie der Eindruck von Eismeer. Van Middendorf will in seiner neuesten Serie neben der Schönheit des Alltäglichen, auch auf die weiter schmelzenden Polarregionen hinweisen, die zwar Erstaunliches, wie gut erhaltene Mammutkadaver nach 43.000 Jahren endlich für die Wissenschaft preisgeben, aber immer noch ein gewaltiges Ergebnis der Erderwärmung darstellen und die drohende Gefahr der weltweiten Überschwemmung der Küstenregionen forcieren.

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Deos ohne Aluminium und schädliche Treibgase

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Deos ohne Aluminium sind gefragt, seitdem Alu-Deos als gefährlich gelten und man ihnen nachsagt, dass sie sogar Krebs und Demenz auslösen können. Aluminiumfreie Deos kommen ohne Aluminiumsalze aus, Bio-Deos verwenden nur pflanzliche Stoffe und natürliche Mineralien. Utopia hat getestet und seine Leser nach Erfahrungen gefragt. Herausgekommen ist eine Bestenliste von Produkten, von denen die meisten Verbraucher vermutlich noch nie etwas gehört haben. Die bekannten Marken haben zwar teilweise zwischenzeitlich auch auf Alu-frei umgestellt, verwenden aber immer noch gefährliche Treibgase. Zur Utopia Hitparade der hautschonendsten Deos

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Ist unsere Gesellschaft ungerecht?

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Im Gespräch mit dem Soziologen Prof. Heinz Bude ging gestern Abend der Philosoph Richard David Precht im ZDF der Frage nach, was sich in unserer Gesellschaft in den letzten Jahren so gravierend verändert hat, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger den Eindruck haben, dass die Macht, das Geld oder die Werte in unserem Land nicht mehr gerecht verteilt sind. Philosophie im Fernsehen ist üblicherweise anstrengende Kost und zuweilen ermüdend. Die beiden Protagonisten haben aber das wichtige Thema modern, offen und überaus verständlich diskutiert…

Sehr grob verkürzt kann man sagen, wer lange glaubte, allein mit dem Abitur einen Freifahrtschein in eine sorgenfreie Zukunft zu besitzen – irrt heute gewaltig! Selbst die Kombination Abi + Studium sind derzeit keine Gewähr für Karriere-Erfolg, von dem letztendlich auch ein wirtschaftlicher Erfolg erwartet wird.

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Umwelt und Menschheit: Die grösste Bedrohung kommt über’s Meer

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500 Millionen Container werden weltweit pro Jahr auf Schiffen übers Meer transportiert!!! Niemand weiß was drin ist, außer dem Sender und dem Empfänger. Die Dinger werden versiegelt und ab damit. Die Frachtunterlagen enthalten völlig irrelevante Angaben. Es können deine nächsten Pullover drin sein, oder dein zukünftiges Auto. Aber nicht selten sind es auch Waffen oder Drogen und sehr häufig legale Chemikalien. 4.500 Häfen in der Welt sind ausgebaut für Containerschiffe, aber nur 2% aller Container werden per Scan oder von Hand kontrolliert. Es fehlen einfach die Leute, was bei der riesigen Menge irgendwie verständlich ist, aber die Sache keineswegs besser macht. Was mich sofort bedrückte, war die Frage, wann Terroristen Container zur Umsetzung ihrer kranken Phantasien nutzen.

Das Frachtgeschäft auf dem Meer ist für die Eigner und so manche Regierung ohne Skrupel ein mehr als lohnendes Geschäft. 500 Milliarden Dollar Umsatz werden damit jedes Jahr von dieser bedeutenden wie undurchsichtigen Wirtschaftsbranche erzielt. Die Schiffe kennt jedes Kind, aber die Firmen oder Eigner kaum jemand. Gestern Abend zeigte die ARD den Dokumentarfilm ‚Seeblind‘ im Ersten. Sehr erschreckend aber aufschlussreich, was die Journalisten und Autoren an Material weltweit zusammen getragen haben…

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Nachhaltige Sneaker in perfektem Design

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In den letzten Jahrzehnten wurde der Sneaker-Markt mit schlecht verarbeiteten, synthetischen Schuhen überschwemmt. Diese Produkte sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern werden häufig auch unter unwürdigen Arbeitsbedingungen und für einen Hungerlohn hergestellt. Gute Gründe, diesem Trend eine Alternative entgegenzusetzen. EKIN aus Frankfurt will Verantwortung übernehmen. Und sie machen das schon heute.

Zum Beispiel fertigen die erfahrenen portugiesischen Gerber und Schuhmacher EKIN Produkte aus reinen ökologischen Materialen unter fairen Bedingungen. Zum Wohl der Mitarbeiter, der Umwelt und der Kunden. Deshalb produzieren sie auch in kleinen Stückzahlen. Das ermöglicht, jedem Käufer ein Maximum an Qualität und einen minimalen ökologischen Fußabdruck zu garantieren.

Zur beeindruckend schönen Website – geht es >>>hier

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Eigenes Rad aus Bambus bauen

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BAM Original: Die Jungunternehmer bieten in München und in Ingolstadt Workshops für maßgeschneiderte Fahrradrahmen aus Bambus an. Hier hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, seinen eigenen, individuellen Fahrradrahmen an einem Wochenende zu bauen. Das alles ist auch ohne handwerkliche Vorkenntnisse möglich. Neben Bambus, als nachwachsendem Rohstoff, ist es besonders die Individualität der Fahrradrahmen die für eine hohe Produktbindung und Bewusstheit sorgen.
Weitere Infos hier auf der schönen Homepage von BAM

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Dienstag ist ‚Weltwassertag‘

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Die Naturschutzorganisation WWF warnt anlässlich des Weltwassertags am 22. März vor einer gefährlichen Zuspitzung der globalen Wasserkrise. Laut WWF-Analysen könnte bis 2050 der weltweite Wasserbedarf nochmals um 55% ansteigen. Es drohten  ökologische, ökonomische und soziale Katastrophen, von denen auch Deutschland betroffen wäre. Über 780 Millionen Menschen haben laut WWF derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,6 Milliarden Menschen lebten ohne grundlegende Sanitäreinrichtungen.

Wir brauchen Wasser. Jeden Tag. Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat jeder Deutsche einen täglichen Wasser-Fußabdruck von 5.288 Litern, was etwa 25 Badewannenfüllungen entspricht. Darin enthalten ist nicht nur der mit rund 120 Liter recht geringe, direkte Wasserverbrauch (waschen, duschen, trinken, putzen etc.) pro Person und Tag. Der Rest wird mit unserem indirekten Verbrauch belegt: Wasser, das  wir wegen unseres Konsums von Nahrung und Industriegütern benötigen und das häufig „importiert“ wurde.

Es braucht vor allem mündige Konsumenten. Die Verbraucher müssen bei den Unternehmen ein nachhaltiges Wassermanagement entlang der kompletten Lieferkette einfordern. Gemeinsam mit ihren Produzenten und Zuliefer-Betrieben müssen deutsche Unternehmen Antworten auf die lokalen Probleme im Flussgebiet vor Ort finden, aus denen sie Güter und Rohstoffe beziehen.

Besonders aber ein bewusster und nachhaltiger Lebensstil kann bei der Wasserproblematik helfen. Daher:

 –  regionale und saisonale Produkte bevorzugen.

 –  weniger Fleisch essen. Rind- und Schweinefleisch gelten als besonders „durstige“ Güter. (Zum Vergleich: ein Burger benötigt in der Produktion 2400 Liter Wasser)

während des Urlaubs in „Wasserrisiko-Regionen“ auf den eigenen Verbrauch achten. Wo der Wassermangel besonders gravierend ist, können Urlauber mit Hilfe des Wasserrisikofilters erfahren: http://waterriskfilter.panda.org/en/Maps

–  zum Golf-Urlaub lieber in heimische Gefilde reisen. Für die Bewässerung eines 18-Loch-Golfplatzes werden etwa in Spanien jedes Jahr 700 000 Kubikmeter Wasser verbraucht. Damit ließe sich ein Jahr lang eine Stadt mit 15 000 Einwohnern mit Trinkwasser versorgen.

–  Trinkwasser aus der Leitung gegenüber Wasserflaschen bevorzugen. Die Wasserqualität ist in Deutschland flächendeckend sehr gut. Trinkwasser verbraucht in der Herstellung pro Liter 1000mal weniger Energie und Rohstoffe als in Flaschen abgefülltes Wasser. Wer das nicht möchte,  sollte Wasser aus regionaler Produktion  und in Mehrwegflaschen wählen.

Bleiben Sie wertschätzend im Umgang mit Wasser | Det Mueller

Mario van Middendorf: ‚Strange Days‘

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Bedrohung von innen und außen. Europa ist unruhig. Flüchtlingspolitik ist eine Sache. Man kann dagegen oder dafür sein, aber deswegen in rechte Richtungen abdriften? Auf gar keinen Fall! Obwohl um uns herum einige Länder verstärkt diese Tendenz zeigen. Hass macht hässlich, wie man auch gut an US-Rechtsaußen Trump sehen kann. Und heute ist in mehreren Bundesländern bei uns Wahltag. Machen Sie aber bitte keinen Fehler. Gewiss, Merkel ist manchmal unerträglich und Gabriel kaum zum Kanzler geeignet. Aber keine Alternative ist sicher der friedlichste Weg für Deutschland. Frieden ist unser größtes, gesellschaftliches Gut. Ich finde es extrem bedrückend, dass man 70 Jahre nach Kriegsende wieder daran erinnern muss, dass so viele Millionen Menschen durch das ‚Braune Denken‘ grausam zu Tode gekommen sind und die Himmel schwarz gefärbt haben. Wollen Sie das wirklich???

Mario van Middendorf

Wenn schon Malediven, dann wertschätzend…

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Mindestens seit 20 Jahren ist bekannt, wie sehr die Malediven durch die vielen Touristen leiden. Über (Müllberge) und unter Wasser (Korallenbeschädigung). Von daher ist ein Urlaub dort heute extrem fragwürdig. Es beginnt schon mit den Umweltschäden durch den langen Flug und geht bis zum stetigen Anstieg des Meeresspiegels. Schon seit einigen Jahren prüft die örtliche Regierung Ausweichflächen für den Fall der totalen Überschwemmung in angrenzenden Staaten…

Wen es aber dennoch dorthin zieht, der sollte wenigstens eine ‚umweltschonende Methode‘ probieren: Die Banyan Tree Hotels & Resorts sind weltweit führend im Bereich der Corporate Social Responsibility. Das Banyan Tree Vabbinfaru, das Angsana Ihuru und das Angsana Velavaru engagieren sich mit verschiedenen Programmen und Projekten für den Schutz und Erhalt des sensiblen Ökosystems der Malediven. Das Ende 2003 im Banyan Tree Vabbinfaru eröffnete Meereslabor ist die erste Forschungseinrichtung ihrer Art auf den Malediven, die an ein Ferienresort angeschlossen ist. Unter der Leitung des Meeresbiologen Dr. Steven Newman unterstützt das Labor mit Hilfe vieler Gastwissenschaftler die Meeresforschung und bringt gleichzeitig Einheimischen sowie Gästen die Bedeutung der Unterwasserwelt und des Meeresschutzes näher.

Darüber hinaus wurde schon beim Bau der Hotels & Resorts auf die Umwelt geachtet und so gebaut, dass die empfindlichen Korallenriffe nicht beschädigt werden. Noch heute kümmern sich die Projekte „Barnacle“ und „Lotos“ um den Erhalt des sensiblen Ökosystems der Malediven. Alle drei Resorts haben z.B. eine Wasserversorgung, die nach dem physikalischen System der Umkehrosmose funktioniert und aus Meerwasser den Bedarf deckt. Mehr Infos auf der Homepage

Reisen Sie wertschätzend in die Ferien | Det Mueller

‚Label Online‘: Neuer Ratgeber

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Label-Online ist eine Webseite und App mit einer Datenbank die rund 600 Labels und Managementstandards bewertet und beschreibt.

Ziel von Label-online ist es, dem Verbraucher einen schnellen Rat über die Qualität und Hintergründe von Labeln zu geben und ihn somit zu befähigen, gute Kaufentscheidungen zu treffen. Träger von Label-Online ist seit dem Jahr 2000 die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. Der Verein mit Sitz in Berlin engagiert sich seit 1985 in der ökologischen, gesundheitlichen und sozialen Verbraucherarbeit. Zur Homepage

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Wettbewerb: Ecodesign 2016

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Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Umweltkommunikationsprojekt „Ecodesign als Beitrag zu einer umweltverträglichen und materialeffizienten Produktgestaltung“ startet am 14. März mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Scala in Ludwigsburg. Das Projekt möchte kleine und mittlere Unternehmen, Designbüros und Agenturen für das Thema Ecodesign sensibilisieren und sie für die Anwendung ökologischer Prinzipien gewinnen. Dies soll praxisnah und anschaulich geschehen. Die Ausstellung „Weiterdenken“, ein Workshop zum Thema „Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten und Dienstleistungen“ und begleitende Veranstaltungen bieten Gelegenheit, gute Beispiele kennenzulernen und mehr über ökologisches Design zu erfahren.

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