Grün in die Stadt: Urban Gardening und Selbsterntegärten

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Ein nachahmenswertes Beispiel des Urban Gardening mit dem Schwerpunkt Ernährung bietet die Stadt Andernach seit einigen Jahren. Andernach ist zur „essbaren Stadt“ geworden: Öffentliche Grünanlagen wurden zu einem Erlebnisbereich für Bürger umgeformt, in dem auch der Anbau von frischem Gemüse eine bedeutende Rolle spielt. Der Anbau und die Pflege der Pflanzen werden mit großem Erfolg in die Hand zahlreicher, engagierter Bürger gelegt, frei dem Motto. „Pflücken erlaubt“ statt „Betreten verboten“.

Wo diese Form des Urban Gardening nicht möglich ist, kann man selbst Hand anlegen: die Bonner Firma ‚meine ernte‚ bietet in Deutschland inzwischen an 28 Standorten Selbsterntegärten für Privatpersonen an.

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Petition: Rettet die Panoramafreiheit!

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Ferienzeit – Fotozeit. Vorsicht! Mein Foto sieht harmlos aus, eine mir fremde Person, fotografiert ein Kunstobjekt vor einem öffentlichen Gebäude (Kunstmuseum Worpswede) und dennoch beinhaltet es Risiken. Gegen die Verletzung der Persönlichkeitsrechte bin ich geschützt, die Frau dreht mir den Rücken zu, ist deswegen nicht erkennbar. Keine Gefahr. Das Kunstobjekt (Figur) steht auf öffentlichem Raum, ist aber nicht mein Hauptmotiv. Okay, auch keine Gefahr. Aber das Museum selbst könnte in Zukunft Gefahren verursachen, denn die EU-Politik hat sehr dumme, aber eingreifende Änderungen in Planung. Als ob es auf der Welt nichts Wichtigeres gäbe.

Die Freiheit des Fotografierens an öffentlichen Plätzen steht nämlich auf dem Spiel. Bisher war es in den meisten europäischen Ländern Jedermann erlaubt, Fotos im öffentlichen Raum zu schießen und anschließend zu veröffentlichen – das nennt man Panoramafreiheit. Wenn man im Urlaub war, konnte man ein Bild vom London Eye machen und mit seinen Freunden auf Facebook teilen. Und wenn dich jemand dafür bezahlen wollte, dieses Bild zu verwenden, dann war das auch in Ordnung. Beides soll sich nun ändern und das könnte – besonders die private Fotografie -, so wie wir sie kennen, empfindlich beeinträchtigen! Am Beispiel meines Fotos würde es nämlich bedeuten, dass ich erst die Erlaubnis des Museums oder gar des Architekten hätte einholen müssen, um es hier auf dem Lohas-Blog zu veröffentlichen.

Lesen Sie bitte die Details meines Fotokollegen Nico Trinkhaus und unterzeichnen Sie die Petition auf Change.org hier noch vor dem 9. Juli 2015.

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Mario van Middendorf: Cologne Cranehouses Waterfront

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Wenn Sie diesen Sommer Köln besuchen möchten, sollten Sie es jetzt tun. Unsere Stadt ist etwas leerer als üblich, denn die Sommerferien 2015 haben in NRW bereits begonnen. Parkplätze sind leichter zu finden, Baustellen halten sich im Rahmen des Verträglichen und Staus gibts in Köln und um Köln herum ohnehin ganzjährig. Aber mindestens für die nächsten 14 Tage ist schönes Wetter angekündigt mit Temperaturen zwischen 21°C und 36°C – ohne Niederschlag. In Rhein-Nähe geht immer ein leichter Wind, so ist es ertragbar und besser als mit Regen.

Meine Fotoarbeit zeigt die Kölner Kranhäuser in der Südstadt. Sie sind beidseitig von Wasser umgeben (Zollhafen und Rheinauhafen), dienen als Wohn- und Bürotürme und werden heute neben dem Dom als markantestes Wahrzeichen unserer Stadt gehandelt. Wollte man seinerzeit hier Eigentum erwerben, musste man schon mindestens 1,5 Mio Euro für eine Wohnung auf den Tisch des Maklers blättern. Meine aktuelle Arbeit ‚Wolkenstadt‘ bekommen Sie überaus deutlich günstiger – wenn Sie mögen hier. Etwa auf Leinwand in 100cm x 50cm, ab 102 Euro. Viel Spaß…

Herzlichst: Mario van Middendorf

270.000 Bäume sterben täglich nur für Hygienepapier


Drei junge Menschen aus Deutschlands Norden wollen das ändern und gründeten die Firma Improving Earth UG, die WC-Papier aus Bambus herstellen läßt und in Deutschland auf den Markt bringen will. Sie möchten mit diesem Klopapier die Welt etwas nachhaltiger gestalten und setzen daher auf Umweltverträglichkeit, vegane Inhaltsstoffe und plastikfreie Verpackung.

Erst seit dem 10. Juni befindet sich das Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Startnext in der Finanzierungsphase. In diesem Zeitraum konnten bereits 34% des gesetzten Ziels von nur 16.000 Euro erreicht werden. Sie gehören damit zu den empfohlenen Projekten. Tolle Unterstützung gab es durch regionale Tageszeitungen, Tierschutzorganisationen (bspw. Albert Schweitzer Stiftung, Deutsches Tierschutzbüro) und verschiedene nachhaltige Online-Plattformen – wie heute auch den Lohas-Blog.

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Möchten Sie das Projekt ebenfalls unterstützen? Geht hier auf Startnext
Alle Infos über Team, Ideen und Produkt: Homepage Smooth Panda

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Ecodesign 2014: Preisträger werden in Berlin gezeigt

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Im Juli wird die Ausstellung mit den Preisträgern und Nominierten des Bundespreises Ecodesign 2014 noch einmal in Berlin gezeigt. Am 1. Juli eröffnet die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter die Ausstellung im Bundesumweltministerium (BMUB). Win Neidlinger der Street-Scooter GmbH präsentiert das 2014 mit dem Bundespreis Ecodesign ausgezeichnete Konzept für Elektronutzfahrzeuge. Im Anschluss folgt eine offene Diskussionsrunde zum Thema „Nachhaltige Mobilität in der Stadt“ mit dem Preisträger und mit Markus Becker, Referent (extern) im BMUB, Referat „Umwelt und Verkehr; Elektromobilität“. Die Ausstellung wird bis zum 19. Juli im BMUB zu sehen sein.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
1. bis 19. Juli | 12:00 bis 18:00 Uhr

Eröffnung und Vorträge:
Mittwoch, 1. Juli um 11.00 Uhr

Ort:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Stresemannstraße 128 – 130 (Sonderausstellungsraum Ecke Erna-Berger-Straße)
10117 Berlin

Informationen zur Ausstellung

Hamburg: Gold & Silber- fair gehandelt, nachhaltig verarbeitet

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Fairtrade – für mehr Gerechtigkeit im weltweiten Handel
Edelmetalle werden nach wie vor meist unter Einsatz von Cyanid und Quecksilber, mit hohem Wasserverbrauch, hohen CO2-Emissionen und zerstörerischen Wirkungen auf Boden, Luft und Trinkwasser abgebaut. Zudem leben und arbeiten die Minenarbeiter häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen und erhalten keine angemessenen Löhne.

Der Hamburger Goldschmied und Schmuckdesigner Jan Spille und die Hamburger Produktdesignerin und Fotografin Heike Bühler bereisten Bergbaukooperativen in Peru, Bolivien und Argentinien, die auf ökologisch und sozial gerechte Weise Gold und Silber abbauen. Sie berichten von ihrer Spurensuche nach fairem Gold in Südamerika, ökologischem Gold aus Deutschland und das Fairtrade-Siegel für Edelmetalle.

Im Anschluss: Impuls-Statement zu Fairtrade-Konzepten von Kirsten Brodde, Greenpeace

Vortrag: Dienstag, 23. Juni 2015 um 19 Uhr bei designxport HH-Hafencity
(Eintritt € 5, ermäßigt € 3)

Details:
Homepage Jan Spille
Homepage designxport

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Menschen mit Vorbildfunktion: Leo Pröstler

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Mit der jährlichen Verleihung des Lammsbräu-Preis will die gleichnamige Brauerei „nachhaltige Vordenker“ in deren Wirken unterstützen sowie „Aktionen und Projekte mit ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aspekten“ fördern.

In der Kategorie „Privatperson – Einzelperson“ wurde in einer feierlichen Preisveranstaltung Leo Pröstler ausgezeichnet, der Geschäftsführer der Querdenker GmbH (Freiburg) und Initiator der BaumInvest-Fonds 1 bis 3 sowie der Gründer von FuturoVerde, der Stiftung für Wirtschaften mit Verantwortung.

„Leo Pröstler gehört seit Jahrzehnten zu den herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens“, begründete die Jury ihre Entscheidung. „Wer die Stationen seines Lebenswegs betrachtet – Öko-Institut, Waschbär-Versand, Querdenker, BaumInvest, FuturoVerde – sieht, dass er, der vor Ideen sprüht, seiner Zeit immer einen Schritt voraus ist.“

Mehr Details zur Querdenker GmbH auf der Homepage

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Nicaragua: Der Regenwald ist keine Fahrrinne

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Wenn man selbst halbwegs flott mit Photoshop & Co umgehen kann, wird ein Selfie (auch wenn ich sie in der Regel bescheuert finde) schnell zum Abbild eines Regenwaldkämpfers. Ich bin nämlich stinksauer und mein kleiner Joke sei daher erlaubt. Schon wieder drehen Mittelamerikaner durch und wollen riesige Flächen des Regenwaldes dem Profit opfern. Regenwald.org meldet heute, dass ein neuer Kanal Containerfrachtern und Öltankern einen riesigen Weg bahnen soll…

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