Wieder Gutes aus Köln.

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Im April 2008 öffnet das Manufactum Warenhaus in der Kölner Innenstadt zum ersten Mal seine Türen. Auf einer Ladenfläche von 1100 qm präsentieren sie nahezu das gesamte Katalogsortiment. Sogar ein Brot&Butter-Laden mit handwerklich arbeitender Steinofenbäckerei, Lebensmittelverkauf und Bistro bietet außergewöhnlich gute, frische wie haltbare Lebensmittel.

Manufactum kann man getrost als einen der ersten deutschen LOHAS Händler bezeichnen, obwohl es den Begriff damals noch gar nicht gab…

Der Gründer Thomas Hoof schrieb damals als Philosophie seines Tuns - die Jagd nach den guten Dingen - die folgenden Gedanken ins Gründerstammbuch:

Die kurze Lebenszeit, das beschleunigte Kommen und Gehen der Gegenstände, mit denen wir täglich umgehen, ihre Verwandlung von Gebrauchs- in Verbrauchsgüter kann man ja unter verschiedenen Gesichtspunkten schlimm finden. Zum einen trägt diese Entwicklung nicht unwesentlich zur Mehrung unserer Umweltprobleme bei. Zum anderen verhindert sie aber auch, daß wir zu den uns alltäglich umgebenden Dingen noch eine freundschaftliche Beziehung entwickeln, ihnen einen gewissen Respekt zollen können, den sie als gelungene Ergebnisse gut getaner Arbeit ja durchaus verdienten. Aber wie viele der heute käuflichen Dinge vermöchten überhaupt noch irgendwann einmal zu einem liebevoll betrachteten, guten, alten Stück zu werden?

Um Thomas Hoof bildeten sich einige Legenden. Eine davon besagt - zumindest in den Gründerjahren, hätte er all diese wunderbaren und Sehnsucht erzeugenden Produktbeschreibungen selbst geschrieben. Was natürlich Blödsinn ist, der arme Mann hätte jeden Tag 24 Stunden schreiben müssen und hätte es dennoch nicht geschafft. Aber egal - die Texte sind immer noch wunderbar, auch wenn er die Verantwortung längst abgegeben hat und der Otto-Versand (Heine) mittlerweile das Unternehmen (2007) übernommen hat.

Vom Jahr 1928 ins Jahr 2008: Das neue Warenhaus
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Die Bauarbeiten nähern sich mit großen Schritten – doch leider nicht ohne die täglichen kleinen Unvorhersehbarkeiten, die den Baufortschritt im denkmalgeschützten Raum auch in der letzten Phase behindern – dem Ende.

Das Dischhaus ist Manufactums Wunschstandort in Köln, auf den sie schon seit längerer Zeit ein Auge geworfen haben. Es entstand in den Jahren 1928 bis 1930 in einem damals noch eng bebauten Altstadtviertel aus Entwürfen der Architekten Bruno Paul und Franz Walter als „unendliche Kurve“ auf einem knapp bemessenen Eckgrundstück.
In der heute stark von der Architektur der fünfziger und sechziger Jahre geprägten Umgebung wirkt das Dischhaus wie ein Gründungsmanifest der Moderne und korrespondiert dabei in wunderbarer Weise mit dem beeindruckenden Bau des neuen Diözesanmuseums.

Manufactum Warenhaus im Dischhaus
Brückenstraße 23
50667 Köln

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10:00 bis 19:00 Uhr
Samstag: 10:00 bis 18:00 Uhr

Geschrieben in Lohas Events

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