Heiraten ist Umweltverschmutzung.
Mittwoch, 26. Mrz 2008 15:11 von Det Mueller

Na ja, liebe Leser, man möge mir die bildzeitungsähnliche Headline verzeihen, aber so ganz falsch oder übertrieben ist sie in der Tat nicht. SpiegelOnline interviewte unlängst den Minenexperten Keith Slack und der rückte mit ganz schön heftigen Details heraus…
Lesen Sie hier Auszüge aus dem Interview vom 20. März 2008:
SPIEGEL ONLINE: Wie viel Giftmüll entsteht, wenn man genug Gold für einen Ehering gewinnen will?
Slack: Das produziert 20 Tonnen Abfall.
SPIEGEL ONLINE: Ist das nur loses Gestein, das irgendwo hingeschoben werden kann, oder ist das giftig?
Slack: Das Problem ist, dass zyanidbehandeltes Gestein, wenn es an der Luft liegt, Schwefelsäuren abgibt, wie sie etwa in Autobatterien enthalten sind. Dieser Prozess geht ewig weiter und kann das Grundwasser für immer zerstören. Selbst Minen, die die Römer im heutigen Frankreich betrieben haben, geben noch diese Stoffe ab.
SPIEGEL ONLINE: Das hört sich genau so problematisch an, wie das Zyanid selber.
Slack: Es ist sogar das größere Problem.
SPIEGEL ONLINE: Und was raten Sie nun den Kunden?
Slack: Wir versuchen mit großen Juwelieren und Minenunternehmen zusammen zu arbeiten, um zertifiziertes Gold einzuführen, dass nach höheren Umwelt- und Menschenrechtsstandards produziert worden ist. So ähnlich wie man heute Biowaren oder Produkte aus fairem Handel kaufen kann. Bislang gibt es so etwas noch nicht.
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Und wenn Sie umweltbewußt heiraten wollen, lesen Sie bei meinem Blogfreund Jürgen Heinz mehr über seine nachhaltigen TeNo Edelstahlringe, und Deutschlands nachhaltigste Unternehmen, hier <<<
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Wenn Sie mehr oder alles wollen, lesen Sie bei Spiegel Online weiter, hier <<<
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Und wenn Sie mehr über Keith Slack wissen wollen, lesen Sie mehr im Christian Science Monitor, hier <<<