Fred Butler: Natürlich sauber, mit Gas gereinigt.

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Das Unternehmen Fred Butler steht für eine neue Generation der Textilreinigung – mit dem Anspruch, für Kunden und Umwelt eine echte Alternative zu den herkömmlichen Reinigungsverfahren zu bieten“, sagt Andreas Klensch, Geschäftsführer und CEO der Fred Butler Group mit Sitz in München.

Das zum Linde-Konzern gehörende Unternehmen bietet eine speziell entwickelte, innovative Reinigung auf der Basis von recyceltem Kohlendioxid (CO2) an und baut zurzeit ein Netz von Franchise-Shops in Europa auf. Hinter Fred Butler stehen das Know-how und die Innovationskraft der Linde AG, des weltweit größten Anbieters von technischen Gasen…

Die Reinigung mit CO2 könnte ein umstrittenes Verfahren ersetzen, das seit Jahrzehnten Standard in der Trockenreinigung ist: die Reinigung mit Perchlorethylen, kurz PER. Die Chemikalie gilt als gesundheitsgefährdend. Trotzdem setzen chemische Reinigungen in Europa immer noch 70.000 Tonnen PER jährlich in die Umwelt frei.

Die Textilreinigung mit Kohlendioxid (Fred Butler) vermeidet diese Umwelt- und Gesundheitsrisiken. Auch das Grundwasser wird nicht verunreinigt, denn die sparsam eingesetzten Waschsubstanzen sind biologisch abbaubar. Das verwendete Kohlendioxid fällt als Nebenprodukt bei diversen industriellen und chemischen Produktionsprozessen an. Statt es ungenutzt in die Umwelt zu entlassen, wird es für die Textilreinigung recycelt.

Fred Butler gibt es mittlerweile in vielen deutschen Städten, leider nicht in Köln. Wer Erfahrungen gesammelt hat - bitte sehr - hier ist die Plattform dafür. Die LOHAS Gemeinde hat große Ohren…
Fred Butler. Zur Homepage [hier].

Geschrieben in Lohas Dienstleistung, Lohas Mode

4 Kommentare bisher

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  1. 22. September 2010 um 09:50 Uhr

    sonne sagt,

    Hallo,

    ich habe ganz andere Erfahrungen mit Fred Butler in München, Ismaninger Str.

    Ich habe einen hochwertigen Pullover mit einem Kaffeefleck abgegen. anstatt, dass man mir gleich sagt, dass der Kaffeefleck eine chemische Reaktion mit der Reinigungssubstanz eingeht, hat man ihn gereinigt mit dem Ergebnis, dass der KAffeefleck noch 1:1 drin ist und zusätzlich 2 weitere Stellen komplett ausgebleicht sind.
    Da müssen doch chemische Substanzen verwendet werden? Was ist ansonsten mit dem Pullover passiert?
    Unabhängig davon wollte man noch nicht einmal den Kaufpreis des gerade 2 Monate alten Pullis erstatten. Man hat den 15fachen Reinigungspreis angeboten - scheinbar steht es so in den AGB’s drin.
    Schade, dass man so Stammkundschaft behandelt und hier noch nicht einmal kulant ist.
    Unabhängig davon würde mich trotzdem interessieren, ob Fred Butler nicht doch chemische Substanzen einsetzt …

  2. 22. September 2010 um 10:56 Uhr

    Det Mueller sagt,

    Hallo Sonja,

    ich hab diesen Post vor 2 Jahren geschrieben und seit dem auch nichts mehr von “Fred Butler” gehört, zumal es bei uns in Köln nach wie vor keinen zu geben scheint.
    Aber prima, dass Du hier ein Feedback gegeben hast, denn - und das gilt für alle meine Beiträge - ich kann natürlich nicht alles prüfen und selbst ausprobieren. Deshalb ist es wichtig von Lesern wie Dir Updates oder kritische Anmerkungen zu bekommen. Kritik bedeutet aber nicht nur meckern, sondern auch fair bleiben - jedes Reinigungsunternehmen hat übrigens Grenzen für Rückerstattungen! Und das ist ja auch verständlich!

    Kaffeeflecken hört sich für mich als Laien schwierig an, egal für welche Reinigung. Ich würde aber nicht so schnell aufgeben, sondern mich auch mit der Linde AG zu Deiner Chemiefrage in Verbindung setzen. Die haben bestimmt eine Ansprechstelle für solche Fragen. Ansonsten bliebe immer noch eine Verbraucherzentrale.

    Det Mueller

  3. 27. September 2010 um 10:07 Uhr

    Fred Butler sagt,

    Statement von Fred Butler

    Wir sind ein Textilreinigungsunternehmen mit einem sehr hohen Qualitätsanspruch. Aber auch wir reinigen nach dem heutigen Stand der Technik.

    • Zum einen gibt es Verfleckungen, die mit keiner derzeit verfügbaren Reinigungstechnologie beseitigt werden können. Jedoch ist das Alter der Flecken und die bereits erfolgte Vorbehandlung zu berücksichtigen.

    • Zum anderen können auch wir nicht ausschließen, dass im Einzelfall nicht das ideale Maß der Reinigungsmittelkonzentration eingesetzt wurde. Die Konzentration richtet sich nach der Beschaffenheit des Flecks. Und damit ist jede Fleckentfernung ein individueller Vorgang und kein standardisiertes Verfahren.

    • Im Rahmen des Reinigungsprozesses kann es im Einzelfall passieren, dass sich die Codierung löst. Ohne Kennzeichnung ist es schwierig, das Kleidungsstück dem Kunden wieder zuzuordnen. Meist gelingt uns dies jedoch nach einem Identifizierungsprozess. In seltenen Fällen ist die Codierungsnummer falsch ausgedruckt und ein anderer Kunde erhält und behält das Kleidungsstück. Dann haben auch wir keine Chance der Wiederbeschaffung.

    • Sollte uns ein Fehler unterlaufen, erstatten wir, wie in der Textilbranche üblich, einen definierten Betrag, den wir in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen kommunizieren.

    Fred Butler hat ein Verfahren entwickelt, das ausschließlich mit recyceltem Kohlendioxid und biologisch abbaubaren Waschsubstanzen reinigt. Neu in der Branche ist die Reinigung im schwebenden Zustand mit ungewöhnlich niedrigen Temperaturen von 5 bis 15 Grad. Das Unternehmen wurde bereits im Jahre 2007 mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Dieses Öko-Label wird vom Bundesumweltministerium vergeben. Die Vergabekriterien an die CO2-Textilreingiung beziehen sich in erster Linie auf die Verwendung von Lösungsmitteln. Die Bestimmungen sehen vor, dass dem Reinigungsprozess keine flüchtigen, organischen Verbindungen (volatile organic compounds, VOCs) zugesetzt werden dürfen. Manche dieser Verbindungen gelten als hochgiftig und krebsfördernd. Außerdem tragen VOCs zur Bildung von bodennahem Ozon bei.

    Neben der Reinigung mit recyceltem Kohlendioxid wird bei Fred Butler bei Bedarf auch die klassische Nassreinigung angewendet. Alle dabei verwendeten Waschsubstanzen sind biologisch abbaubar. Darüber hinaus werden bei der Fleckenentfernung weder Substanzen der Wassergefährdungsklasse WGK 3 noch halogenierte organische Substanzen eingesetzt.

    Weitere Infos finden Sie unter www.fredbutler.com

    Fred Butler
    Cleaning Enterprises GmbH

  4. 27. September 2010 um 11:09 Uhr

    Det Mueller sagt,

    Danke an “Fred Butler” München für diese gründliche Stellungnahme!

    Det Mueller

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