<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.2.1" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Kommentare zu: Wallraffs neuester Coup: Ekelpakete aus Stromberg.</title>
	<link>http://www.lohas-blog.de/2008/10/22/wallraffs-neuester-coup-ekelpakete-aus-lemgo/</link>
	<description>Det Muellers Infoportal mit Beobachtungen zum Wertewandel.</description>
	<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:00:38 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.2.1</generator>

	<item>
		<title>Von: muellersBlog &#187; Blog Archive &#187; Deutschland: Kein Quantum Trost.</title>
		<link>http://www.lohas-blog.de/2008/10/22/wallraffs-neuester-coup-ekelpakete-aus-lemgo/#comment-6468</link>
		<author>muellersBlog &#187; Blog Archive &#187; Deutschland: Kein Quantum Trost.</author>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 11:54:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lohas-blog.de/2008/10/22/wallraffs-neuester-coup-ekelpakete-aus-lemgo/#comment-6468</guid>
		<description>[...] Und auf der anderen Seite lachen sich Einige ins Fäustchen, die sich eher schämen sollten: Obwohl die Gehälter mancher Leute den Eindruck erweckten, Deutschland gehe es gut, ist dem gar nicht so. Billigläden schießen wie Pilze aus dem Boden. Hemden für 4.50 Euro oder Socken für 50 Cent sind so hoch im Kurs, dass gestern im TV angekündigt wurde, diese Billigketten würden für 2009 weit über 1.000 weitere Läden in Deutschland etablieren! Na klasse - damit sich Deutschlands ärmere Schichten &#8220;Mode&#8221; leisten können, wird jeder Gedanke an Nachhaltigkeit und Wertschätzung mit Füßen getreten, weil sich offenbar Niemand hierzulande Gedanken darüber macht, wie solche Preise wohl zustande kommen. Auf dem Rücken tausender ausländischer Kinder wird hier munter Mode-Müll angeboten, der weder lange hält, noch schön ist. Und deutsche Hersteller werden in die Pleite getrieben, wenn sie nicht in China produzieren wollen. Wer dann überleben will, arbeitet auch hierzulande mit äußerst unappetitlichen Methoden [siehe Artikel auf meinem LOHAS Blog hier]. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Und auf der anderen Seite lachen sich Einige ins Fäustchen, die sich eher schämen sollten: Obwohl die Gehälter mancher Leute den Eindruck erweckten, Deutschland gehe es gut, ist dem gar nicht so. Billigläden schießen wie Pilze aus dem Boden. Hemden für 4.50 Euro oder Socken für 50 Cent sind so hoch im Kurs, dass gestern im TV angekündigt wurde, diese Billigketten würden für 2009 weit über 1.000 weitere Läden in Deutschland etablieren! Na klasse - damit sich Deutschlands ärmere Schichten &#8220;Mode&#8221; leisten können, wird jeder Gedanke an Nachhaltigkeit und Wertschätzung mit Füßen getreten, weil sich offenbar Niemand hierzulande Gedanken darüber macht, wie solche Preise wohl zustande kommen. Auf dem Rücken tausender ausländischer Kinder wird hier munter Mode-Müll angeboten, der weder lange hält, noch schön ist. Und deutsche Hersteller werden in die Pleite getrieben, wenn sie nicht in China produzieren wollen. Wer dann überleben will, arbeitet auch hierzulande mit äußerst unappetitlichen Methoden [siehe Artikel auf meinem LOHAS Blog hier]. [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Det Mueller</title>
		<link>http://www.lohas-blog.de/2008/10/22/wallraffs-neuester-coup-ekelpakete-aus-lemgo/#comment-6423</link>
		<author>Det Mueller</author>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 12:06:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lohas-blog.de/2008/10/22/wallraffs-neuester-coup-ekelpakete-aus-lemgo/#comment-6423</guid>
		<description>&lt;p&gt;@ Hans Jürgen von mascal&lt;br /&gt;
Dieses Problem ist leider ein generelles und nicht nur auf Lebensmittel bezogen. Viele Deutsche wünschen sich immer häufiger preiswerte Produkte, einfach deswegen, weil die Einkommen mit den steigenden Lebenshaltungskosten nicht genügend mitwachsen. Das ist ein verständlicher Wunsch, der allerdings über lange Zeit einen Teufelskreis aufbaut: Als die ersten japanischen Autos auf unsere Märkte kamen, gings schon los: viele Arbeiter von Opel oder VW und andere mit Niedrigeinkommen konnten sich die "eigenen" Produkte nicht mehr leisten und kauften japanisch. Mit dem Ergebnis, dass der Absatz über Jahre so zurückging, dass Arbeiter entlassen werden mußten weil diese Produkte nicht genügend Käufer fanden. Was im Klartext hieß, sie hatten noch weniger Geld zum freien Konsum. 

Genau da fängt die Gesellschaft an zu kippen, weil sie den Grundbedarf natürlich extrem preiswert decken will. So entstehen z.B. diese grausigen Billigmodeketten, wo man ein Paar Socken für 50 Cent oder ein Oberhemd für 2,50 Euro kaufen kann und der Teufelskreis geht somit weiter. Um Socken zu produzieren braucht es eine Firma, die Idee, Logistik und Produktion zur Verfügung stellt. Es braucht weitere Firmen - also Menschen - die die Socken tatsächlich herstellen und es braucht den Vertrieb und eben den besagten Handel. In allen Bereichen geht es um Menschen und selbst der Dümmste, muß doch irgendwann einsehen, dass bei so vielen beteiligten Menschen, an einem Paar Socken für den VK von 50 Cent von "Gewinn" tatsächlich nicht mehr die Rede sein kann. 

Da drängt sich doch der Schluss auf, dass das, was in dieser Großbäckerei passiert ist, natürlich auch in anderen Gewerben geschehen muß und die Leidtragenden immer die sind, die es am härtesten trifft - die vielen Gesichter ohne Namen, die z.B. in China 6 Tage in der Woche für erbärmlichsten Lohn an den Strickmaschinen sitzen, damit wiederum unsere Wenigverdiener ihren Kindern Strümpfe kaufen können. Ein fürchterlicher, ausbeuterischer Kreislauf, der mit Wertschätzung und Lebensqualität oder gar Menschenrechten nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun hat. Und das alles geschieht fast unbemerkt in vielen Konsumbereichen unseres täglichen Lebens.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Credo deshalb: Weniger Konsum, dafür Gutes kaufen. Nicht drei Hosen für zusammen 20 Euro, sondern lieber nur eine für den angemessenen Preis. Die hält meist länger, und erhält zudem Arbeitern, Herstellern, Handel und Verbrauchern ein langfristiges Verständnis von gegenseitiger Wertschätzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bleiben Sie wertschätzend: Ihr Det Mueller&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Hans Jürgen von mascal<br />
Dieses Problem ist leider ein generelles und nicht nur auf Lebensmittel bezogen. Viele Deutsche wünschen sich immer häufiger preiswerte Produkte, einfach deswegen, weil die Einkommen mit den steigenden Lebenshaltungskosten nicht genügend mitwachsen. Das ist ein verständlicher Wunsch, der allerdings über lange Zeit einen Teufelskreis aufbaut: Als die ersten japanischen Autos auf unsere Märkte kamen, gings schon los: viele Arbeiter von Opel oder VW und andere mit Niedrigeinkommen konnten sich die &#8220;eigenen&#8221; Produkte nicht mehr leisten und kauften japanisch. Mit dem Ergebnis, dass der Absatz über Jahre so zurückging, dass Arbeiter entlassen werden mußten weil diese Produkte nicht genügend Käufer fanden. Was im Klartext hieß, sie hatten noch weniger Geld zum freien Konsum. </p>
<p>Genau da fängt die Gesellschaft an zu kippen, weil sie den Grundbedarf natürlich extrem preiswert decken will. So entstehen z.B. diese grausigen Billigmodeketten, wo man ein Paar Socken für 50 Cent oder ein Oberhemd für 2,50 Euro kaufen kann und der Teufelskreis geht somit weiter. Um Socken zu produzieren braucht es eine Firma, die Idee, Logistik und Produktion zur Verfügung stellt. Es braucht weitere Firmen - also Menschen - die die Socken tatsächlich herstellen und es braucht den Vertrieb und eben den besagten Handel. In allen Bereichen geht es um Menschen und selbst der Dümmste, muß doch irgendwann einsehen, dass bei so vielen beteiligten Menschen, an einem Paar Socken für den VK von 50 Cent von &#8220;Gewinn&#8221; tatsächlich nicht mehr die Rede sein kann. </p>
<p>Da drängt sich doch der Schluss auf, dass das, was in dieser Großbäckerei passiert ist, natürlich auch in anderen Gewerben geschehen muß und die Leidtragenden immer die sind, die es am härtesten trifft - die vielen Gesichter ohne Namen, die z.B. in China 6 Tage in der Woche für erbärmlichsten Lohn an den Strickmaschinen sitzen, damit wiederum unsere Wenigverdiener ihren Kindern Strümpfe kaufen können. Ein fürchterlicher, ausbeuterischer Kreislauf, der mit Wertschätzung und Lebensqualität oder gar Menschenrechten nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun hat. Und das alles geschieht fast unbemerkt in vielen Konsumbereichen unseres täglichen Lebens.</p>
<p>Mein Credo deshalb: Weniger Konsum, dafür Gutes kaufen. Nicht drei Hosen für zusammen 20 Euro, sondern lieber nur eine für den angemessenen Preis. Die hält meist länger, und erhält zudem Arbeitern, Herstellern, Handel und Verbrauchern ein langfristiges Verständnis von gegenseitiger Wertschätzung.</p>
<p>Bleiben Sie wertschätzend: Ihr Det Mueller</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans-Jürgen Langenbahn</title>
		<link>http://www.lohas-blog.de/2008/10/22/wallraffs-neuester-coup-ekelpakete-aus-lemgo/#comment-6326</link>
		<author>Hans-Jürgen Langenbahn</author>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 16:47:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lohas-blog.de/2008/10/22/wallraffs-neuester-coup-ekelpakete-aus-lemgo/#comment-6326</guid>
		<description>Sehr geehrter "Det Mueller",

vielen Dank für diesen Beitrag! Er bestätigt einfach wieder ein Mal das, was ich gebetsmühlenartig sage, wenn sich jemand über hohe Lebensmittelpreise (in meinem Fall speziell bei Kaffee oder Espresso) aufregt: Es muss einen dafür Grund geben, dass ein Produkt billig ist! Und der ist, wie oben gesehen, in der Regel wenig erfreulich!

Viele Grüße,

Langenbahn
www.maskal.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter &#8220;Det Mueller&#8221;,</p>
<p>vielen Dank für diesen Beitrag! Er bestätigt einfach wieder ein Mal das, was ich gebetsmühlenartig sage, wenn sich jemand über hohe Lebensmittelpreise (in meinem Fall speziell bei Kaffee oder Espresso) aufregt: Es muss einen dafür Grund geben, dass ein Produkt billig ist! Und der ist, wie oben gesehen, in der Regel wenig erfreulich!</p>
<p>Viele Grüße,</p>
<p>Langenbahn<br />
<a href="http://www.maskal.de" rel="nofollow">www.maskal.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wallraff und die Biobäcker &#124; Einfach Nachhaltig</title>
		<link>http://www.lohas-blog.de/2008/10/22/wallraffs-neuester-coup-ekelpakete-aus-lemgo/#comment-5926</link>
		<author>Wallraff und die Biobäcker &#124; Einfach Nachhaltig</author>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 14:30:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lohas-blog.de/2008/10/22/wallraffs-neuester-coup-ekelpakete-aus-lemgo/#comment-5926</guid>
		<description>[...] Anbei m&#246;chte ich gerne verweisen auf den sehr interessanten Beitrag von Det in seinem Lohas-Blog: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Anbei m&ouml;chte ich gerne verweisen auf den sehr interessanten Beitrag von Det in seinem Lohas-Blog: [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
