Wie man Umwelteinflüsse für „saubere“ Werbung nutzen kann.

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snow tagging   |   image © the curb

Das dürfte Prinz Charles gefallen: Werbung, ohne auch nur mit einem Hauch, das ökologische System durch Fremdmaterialien (Plakate, Leuchtwerbung, Lacke, Papierverbrauch etc.) zu beeinflussen. Die Lösung ist ganz einfach: Die englische Werbeagentur Curb hat sich darauf spezialisiert alle Botschaften einzig mit Mitteln zu verbreiten, die Mutter Natur selbst zu bieten hat…

Da das Vereinigte Königreich zur Zeit mit großen Schneelasten zu kämpfen hat, ist aktuell natürlich Schnee das Mittel zum Zweck. Über 3.500 sogenannte snow tags werben zur Zeit in London für eine Firma oder ein Produkt. Mit einer Art Stempel werden Logos und Botschaften in den Schnee gedruckt (Foto).

Ebenso im Angebot sind Logos aus wachsenden Materialien (Gras etc) oder Sand, ebenso wie Logos die durch UV Strahlung der Sonne „Abdrücke“ auf dem Untergrund hinterlassen. Was mir besonders gut gefällt sind die „clean ads„. Das sind Werbebotschaften, die zuvor in ein Trägermaterial geschnitten werden, welches dann als Maske auf stark verschmutzte Bürgersteige aufgelegt und mit Wasser an den Motivstellen gereinigt, sichtbar werden.

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clean advertising  |   image © the curb

Das Ergebnis ist der saubere, ursprüngliche Untergrund in Form der Werbebotschaft. Nach einigen Tagen vernichten sich alle Botschaften auf natürliche Art. Gute Idee und sehr beispielhaft.

Bleiben sie wertschätzend: Det Mueller

Zur Homepage der Agentur Curb gehts hier <<<

3 Gedanken zu „Wie man Umwelteinflüsse für „saubere“ Werbung nutzen kann.

  1. Das ist zwar schon ein etwas älterer Beitrag, aber … apropos „Prinz Charles“:
    Dieser recycelt ja gerade seine alten Gardinen indem er daraus trendige Taschen schneidern lässt. Weiß jemand, ob und wenn ja wo man diese erstehen kann? Die Idee verdient, wie ich finde, Aufmerksamkeit … und ein wenig „Royal flair“ gefällt uns doch allen, oder?

  2. Pingback: links for 2009-02-09 | betterandgreen

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