Dr. Thilo Bode von Foodwatch schlägt (glücklicherweise) wieder zu!
“Die Duett Champignon Creme-Suppe von Escoffier ist zwar eigentlich eine stinknormale Tütensuppe, wirbt aber damit, als Gourmetsuppe eine “authentische Zubereitung in Anlehnung an die Spitzengastronomie” zu sein. Damit der skeptische Verbraucher auch wirklich glaubt, dass eine Tütensuppe ein Geschmackserlebnis sein kann, muss Sternekoch Alfons Schuhbeck als “Glaubwürdigkeits-Lieferant” herhalten…
Denn laut Hersteller hat Alfons Schuhbeck die Entwicklung der Suppe “mit all seiner Erfahrung und Kreativität” begleitet. Wir wissen natürlich nicht wie Herr Schuhbeck sonst so kocht, aber in dieser Suppe wimmelt es nur so von Verdickungsmitteln, Farbstoffen, Stabilisatoren und Geschmacksverstärkern! Die einzigen wirklichen Kreativen scheinen bei Escoffier in der Marketingabteilung zu sitzen. Denn die kamen auf die Idee, neben der Pulvermischung mit Aromen aufgepepptes Salzwasser in eine Dose zu füllen, es Fond zu nennen und mitzuliefern. Nun kann der Kunde beides zusammenrühren und sich der Illusion hingeben, er würde kochen…”
(Zitat aus dem sehr empfehlenswerten Newsletter von Foodwatch - Die Essensretter)
Mehr solcher menschenverachtender “Verbraucheranregungen” finden Sie zur Aufklärung und Abschreckung auf der Homepage von Dr. Thilo Bodes “Foodwatch” hier…
Bleiben Sie wertschätzend: Det Mueller
Lohas steht für "Lifestyle of Health and Sustainability", dem Lebensstil, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert. Er gilt heute u.a. als Synonym für Strategischen Konsum, Wertschätzung und Dankbarkeit.
Beobachtet und vorgestellt von Det Mueller, nachhaltig denkender Mensch, Künstler (Mario van Middendorf), Autor und Ex-Werbeprofi aus Köln. Herzlichen Dank an jetzt 15.000 Leser monatlich...
21. September 2009 um 21:46 Uhr
Peter sagt,
Nun ja, wer sich als Gesundheitskoch und Wellnesspapst in aller Öffentlichkeit geriert, der sollte schon etwas vorsichtiger bei der Wahl seiner Werbepartner sein. Trifft im gleichen Maße ja auch für unser kochendes Funkenmariechen Lichter zu. Wasser predigen und Wein trinken kommt besonders in Tagen wie diesen einfach nicht gut an. Schließlich sind die Konsumenten noch nicht gänzlich und in Vielzahl verblödet. Muss man sich das gefallen lassen?