Avatar: Ein spiritueller Film für Gerechtigkeit und Liebe.
Mittwoch, 20. Jan 2010 16:22 von Det Mueller
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Am letzten Sonntag war ich im Kino und habe mir James Cameron´s Avatar angeschaut. Fast drei Stunden höchsten Glücksgefühles und tiefer Berührtheit waren das und ich kann ihn nur jedem empfehlen. Es gibt ja zwei Versionen - eine davon in 3D - und meine in 2D, also klassisches Kino. Und selbst hier, war es einfach nur großartig. Es gibt kaum einen Film der mir bekannt ist, in dem die spirituelle Verbindung aller Lebewesen untereinander, also Menschen, Pflanzen und Tiere so beeindruckend, verständlich und gleichermaßen aufrüttelnd dargestellt wurde…
Und genau das, wird jetzt offenbar den Chinesen zum Verhängnis. Ein Motiv des Films, nämlich der Kampf für eine friedliche Welt ohne “Räumungsgewalt” beim Vortrieb staatlicher Expansionsziele, hat in China eine riesige Diskussion entfacht. Konsequenz einer klassischen Diktatur: Der Film wird jetzt dort verboten! Wie bekannt, werden ja in China wo immer es der Regierung opportun erscheint, Menschen ohne Schadensersatz brutal aus ihren Häusern und Ortschaften getrieben, um moderne Hochhäuser oder Industrieprojekte mit aller staatlichen Härte voranzupeitschen. [Mehr dazu auf Weltonline hier <<<]
Auch Amerikas Kriege um Erdöl in Afghanistan oder im Irak sind Spiegelbilder der Leitmotive für diesen großartigen Film. Letztendlich siegen aber Liebe und Gerechtigkeit - müssen dafür allerdings einen sehr hohen Preis bezahlen…
Bleiben Sie wertschätzend zur Welt: Det Mueller
(Das Foto basiert auf Motiven des Films ist aber eine eigene Kreation von mir. Deshalb tauchen dort auch meine “Mario van Middendorf Papierflieger” auf…)
Lieber Det,
ich danke Dir für den Tipp. Ich habe jetzt schon so viele Menschen in der gleichen Begeisterung darüber reden hören, dass ich ihn mir jetzt so schnell wie möglich anschauen möchte.
Liebste Grüße
Dori
Gestern war ich mit meinen Lieben im 3D-Kino. In dem Film sind wirklich viele, auch spirituelle, Inhalte verpackt - ich bin sehr berührt von vielen Szenen, besonders im ersten Teil. Enttäuschend fand ich, dass dann doch wieder mit roher Gewalt der Konflikt ausgetragen wurde - hier hätte man echt die Kurve kriegen können, um zu zeigen, dass es tatsächlich anders geht, als mit “Peng und Knall” - das ist ein echter Wehrmutstropfen in dem sonst so wunderschönen Werk., das ich mir sicher noch oft ansehen werde.