“Mach Dich vom Acker”: Neue Kampagne von Greenpeace

Greenpeace veröffentlicht heute den neuen Gentechnik-Ratgeber “Milch für Kinder”, mit dem sie über die Verwendung von gentechnisch verändertem Tierfutter bei der Produktion von Schulmilch, Babytrinknahrung und Trinkmilch aufklären möchten. Dazu hat Greenpeace eine Umfrage unter den Herstellern dieser Produkte durchgeführt.
Die gute Nachricht: Immer mehr Hersteller von Babymilchnahrung und Schulmilch verarbeiten Milch von Kühen, die kein Futter aus Gen-Pflanzen erhalten.
Die schlechte Nachricht: Hersteller wie Nestlé und Milupa setzen immer noch auf Gentechnik im Futter, ebenso Müllermilch und deren Tochter Weihenstephan. [Letztere hält übrigens Umweltschützer nicht für wirklich relevante Verbraucher. Greenpeace hat auch dazu einen bemerkenswerten Text geschrieben, wie sich dieses Firmengespann Müllermilch/Weihenstephan lästige Kritik vom Halse hält, hier <<<]
Gentechnik in Lebensmitteln gefährdet die Umwelt und Ernährungssicherheit auf der Welt. Neue Untersuchungen des US-Wissenschaftlers Charles Benbrook etwa belegen, dass durch den Einsatz von Gen-Soja noch mehr Gift auf die Äcker gespritzt wird. Mit dem Ratgeber möchte Greenpeace Eltern unterstützen, die ihren Kindern eine Ernährung ohne Gentechnik ermöglichen wollen.
Greepeace: “Wir möchten möglichst viele Verbraucher dazu bewegen, im Supermarkt zu Produkten ohne Gentechnik zu greifen. Durch ihre Kaufentscheidung können sie mehr Hersteller davon überzeugen, auf eine gentechnikfreie Produktion umzustellen. Es würde uns freuen, wenn ihr uns helft, den Ratgeber bekannt zu machen“.
Wer mehr wissen will und gerne mitdiskutieren möchte kann das hier <<< ausführlich.
Bleiben Sie wertschätzend kritisch: Det Mueller
Lohas steht für "Lifestyle of Health and Sustainability", dem Lebensstil, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert. Er gilt heute u.a. als Synonym für Strategischen Konsum, Wertschätzung und Dankbarkeit.
Beobachtet und vorgestellt von Det Mueller, nachhaltig denkender Mensch, Künstler (Mario van Middendorf), Autor und Ex-Werbeprofi aus Köln. Herzlichen Dank an jetzt 15.000 Leser monatlich...
19. Februar 2010 um 13:03 Uhr
Matze Bio sagt,
Starkes Ding von Weihenstephan einfach die Zielgruppe zu ignorieren…da fragt man sich doch dann nur warum ein solches Produkt weiterhin so erfolgreich ist…?
19. Februar 2010 um 13:25 Uhr
Det Mueller sagt,
…das kann ich Dir sagen lieber “Matze Bio”, weil die Leute der Werbung mehr vertrauen als ihrer Vernunft.
Große Unternehmen erzeugen einen so ungeheuerlichen “Werbedruck”, dass sich die Wenigsten dem entziehen können. In den Supermärkten haben diese dann die meisten Regale belegt und man denkt unweigerlich, was schlecht ist, kann ja nicht solche Präsenz erzeugen. Aber genauso ist es - Menge ist nicht gleich bedeutend mit Qualität. Die kleineren guten Anbieter stehen oft sehr versteckt…
Gilt übrigens für sehr viele Produktgruppen! Wie gut ist doch, dass Organisationen wie Foodwatch oder Greenpeace regelmäßig über schwarze Schafe informieren…
Mir reicht mein Wissen, um nie wieder auch nur ein einziges Produkt von solchen Firmen zu kaufen. Mehr darf ich nicht sagen, sonst klopft die Abmahnmafia wieder an meine Tür. Hatte ich schon mehrfach und brauch ich nicht wieder. Fest steht aber, es geht um sehr sehr viel Geld…und nicht um gute Ernährung.
Herzlichst Det
2. März 2010 um 15:31 Uhr
Steffanos sagt,
Greenpeace bietet auch strom an. Mehr Informationen zu dem thema bietet http://www.oekostromanbieter.org. dort kann man auch gleich einen vertrag mit greenpeace energy machen..