Gar nicht so schwer, einfach zu sein, sagte das ‚Innere Team‘ und lachte…

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‚Vor allem, lebe dein Leben und lass Dinge geschehen, die dein Leben verwandeln.‘

Wenn man selbst einen bestimmten Lebensstil immer deutlicher und konsequenter lebt, werden diese Themen privat wie im Beruf immer wichtiger und bestimmender. Das Feuer brennt dafür und die Leute, die man kennenlernt, haben meist auch mit diesen Themen zu tun. Und das ist gut so. Von Friedrich Nietzsche stammt die Überlegung „Wenn man lange in einen Abgrund schaut, schaut der Abgrund auch in einen„. Also drehen wir es doch alle gemeinsam um! Wenn Du lange das Glück angesehen hast, blickt das Glück aus Dir! …

Denn immer mehr Menschen in Deutschland haben erkannt, wie wertvoll ihr eigenes Leben und wie wichtig dafür eine funktionierende Umwelt unter Wertschätzung allen Lebens auf diesem Planeten ist. Mindestens seit der Wahl Obamas wird dieser Gedanke zudem weltweit und zunehmend in die Politik transportiert und bekommt eine neue Intensität. Das Baden-Würtemberg jetzt einen grünen Ministerpräsidenten hat gehört auch dazu. Auch der Untergang der US-Autoriesen ist ebenso ein gutes Beispiel, zeigt es doch die klare Erkenntnis, dass selbst solche Riesenfirmen jahrzehntelang am Markt vorbei konzipiert haben, weil sie offenbar ihre Zielgruppen gar nicht wirklich kannten. Bei uns ist das nur wenig anders, von einigen Ausnahmen abgesehen – aber es wird immer besser!

Die „Nieten in Nadelstreifen“ hinterliessen in vielen Branchen einen höllischen Mundgeruch. Das gabs immer schon, aber offenbar reagieren die Zielgruppen heute anders. Man lässt sich nicht mehr alles gefallen. Miserable Produkte werden einfach nicht mehr gekauft oder nicht mehr genutzt. Punkt. Basta. Der Verbraucher entdeckt sich selbst wieder als Mensch, wird authentischer und ehrlicher, wertschätzender und andersdenkend. Möglicherweise liegt das auch an unserer sich demoskopisch verändernden Gesellschaft.

Die Best-Agers, die Fünfzig-Plus-Leute – zu denen ich auch gehöre – entdecken ein völlig neues Selbstbewusstsein. Besonders aber ein „sich-selbst-bewusst-Sein“. Kein Wunder, in einem langen Leben hat man sich viel Mist anhören müssen. Und irgendwann ist damit einfach Schluss. Unterstützt von tausenden von motivierenden Seminaren, Büchern, Gesprächen und dem Bewusstsein die höchste Kaufkraft zu besitzen, verändert man sich in eine Richtung, die es den Werbeagenturen schwer macht, die Zielgruppen in den Griff zu bekommen. Ich schätze mal, von hundert Agenturen, werden 95 von jungen Leuten geführt, die sich natürlich noch nie Gedanken ums Alter gemacht haben. Deswegen ist in fast jedem Werbespot für Autos, Mode oder Kosmetik nach wie vor ein junges Modell zu sehen. Unglaubwürdig und tatsächlich realitätsfremd. Dabei haben allerdings – zur Ehrenrettung meiner früheren Branche – doch einige erkannt, dass sich die Uhren anders drehen. Nur zwei Beispiele: Die Modell-Agentur SilverstarsCasting/allkinds und die Werbeagentur Loma Linda, beide aus Hamburg.

Weiser machend und verändernd, wirkt nicht nur das Alter, sondern zunehmend auch die Persönlichkeitsentwicklung durch spirituelles Leben und Lernen – was nach meinem Verständnis überhaupt wenig mit Kirche zu tun hat, sondern vielmehr mit der Erkenntnis, dass Danke sagen nicht schmerzt und Wertschätzung immer richtig ist. Das „Innere Team“ gewinnt an Kompetenz. Das wiederum ist Bestandteil des LOHAS Gedankengutes und wird über diese Schiene in alle Gesellschaftsschichten und Altersgruppen transportiert. Fast jeder Zweite in Deutschland lebt mittlerweile ein LOHAS nahes Leben, auch wenn viele Menschen den Begriff Lohas gar nicht kennen.

Meine Einleitung „Vor allem, lebe dein Leben und lass Dinge geschehen, die dein Leben verwandeln“ steht hier symptomatisch für Aufbruch und positive Veränderung. Ob man dabei an einen Gott glaubt, an die Macht des Universums oder das Ganze als positive Selbstmotivation betrachtet, ist letztlich wurscht. Entscheidend ist das Ergebnis und das heißt fast immer „positive Ausstrahlung„. Mit spirituellem Wortschatz würde man das „Inneres Leuchten“ nennen. Schon Buddha merkte an, dass ein Hauptproblem darin bestünde, dass die meisten Menschen nicht Angst vor ihren Aufgaben haben, sondern vor dem eigenen Leuchten.

Mein Fazit: Wir alle hatten ja gelernt, dass Eigenlob stinkt. Erst moderne Avatare (= geistige Führer), die häufig als Coach auftreten, schrieben in den letzten Jahren Bücher mit Titeln wie „Eigenlob stimmt!“ (Sabine Asgodom), oder „Die Andersmacher“ (Dr. Alexandra Hildebrandt) oder „Genug geredet. Jetzt braucht es Beispiele“ (Karl Gamper). Der gesellschaftliche Paradigmenwechsel ist heute  so mächtig zu spüren, dass es denjenigen weh tun müsste, die immer noch nichts mitbekommen haben. Wir leben unübersehbar in einer Epoche allergrößter Umwandlungen. Eine riesige Chance für uns alle und für unsere Welt.

Und eine tolle Zeit – finden Sie nicht auch? Ich will nicht versäumen, allen Lesern, Kommentatoren und Firmen zu danken, die mir nun schon über vier lange Jahre die Treue schenken! Der Lohas-Blog hat nämlich heute 4. Geburtstag! Danke!

Ich wünsche ein wertschätzendes Wochenende | Ihr Det Mueller |

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