Ist der Ruf erst ruiniert: WWF und Monsanto kooperieren weltweit!

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Ein sehr aufmerksamer Leser des Lohas Blog hat mich auf eine Dokumentation der ARD aufmerksam gemacht, die vor knapp einem Jahr in Deutschland gesendet wurde: Die schwarze Seite der mächtigsten Umweltorganisation der Welt – der WWF.

Um die Sache emotionsfrei zu beschreiben, führe ich einfach ein paar Fakten auf, und Sie entscheiden selbst, ob Sie jemals wieder dem WWF auch nur einen einzigen Euro spenden wollen:

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Beispiel 1_In einem vom WWF eingerichteten „Tigerreservat“  in Indien, durchpflügen 155 vom WWF zugelassene Jeeps mit Touristen, bis zu 8 Stunden täglich die Rückzugszonen der Tiger. Lukrativ nicht für Tiger, aber für den WWF: sie kassieren 10.000 Dollar von jedem touristischen Teilnehmer. Die Zahl der Tiger aber hat weiter abgenommen. 5.000 Tiger lebten noch 1974 in Indien – heute gibt es nur noch 3.200 weltweit, für deren Leben doch angeblich der WWF kämpft…

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Beispiel 2_Auf Borneo unterstützt der WWF den Konzern WILMA, der weltweit den Regenwald massiv abbrennt, um Palmölplantagen anzulegen. Zerstörerischer Anbau von Monokulturen mit Segen des WWF. In einem Gebiet wurden von 14.500 Hektar Regenwald mal gerade 80 Hektar – also 0,5 %! – erhalten. Ein winziger Alibiwald für die verbliebenen Orang Utans, für deren Leben doch angeblich der WWF kämpft…

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Beispiel 3_Nicht nur in Argentinien arbeitet der WWF sogar intensiv und unverholen mit dem weltgrößten Chemiekonzern Monsanto aus den USA zusammen. Genverändertes Soja wird hier auf riesigen Flächen angebaut, welches natürlich nur mit dem Monsanto Herbizid Roundup gedeihen kann. Dieses Mittel sorgt nachweislich für Krebswachstum und Missgeburten – schließlich wurde es aus dem im Vietnam Krieg eingesetzten Kampfgift Agent Orange entwickelt. Eine halbe Million Menschen flüchtete aus den Sojagebieten in die Städte. Man stelle sich mal vor – im Mutterland der Steaks, wird die Weidefläche für Rinder knapp, für Kartoffeln und Mais gibts keinen Platz mehr! Die Sojawüste in Argentinien ist mittlerweile so groß, wie die Hälfte Deutschlands…

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Eine Sprecherin des WWF – die Fachfrau für Biomasse Dörte Bieler erklärte auf einem Kongress in Genf:

Der WWF ist dafür, weltweit noch mehr Land zur Herstellung von Bioenergie zu opfern.

Kein Wunder, denn der WWF schreibt reichlich grüne Zertifikate zur nachhaltigen Produktion an seine Geschäftspartner aus. Selbst Monsanto besitzt solche. Neben 500 MILLIONEN Euro – jährlich – an Spenden, verdient der WWF natürlich auch Millionen mit Kooperationen. Arm sind die nicht, aber arm dran, sind die Tiere und Menschen, die sich Hoffnung versprochen hatten…

Wer es nicht glaubt, hier gehts zum Film >> ARD Film Der Pakt mit dem Panda
Wichtige Nachricht: Wiederholung der Sendung SWR Mittwoch, den  13.7.2011, 20:15

PS: Ich hätte niemals gedacht, das ausgerechnet eine Umweltschutzorganisation bei mir in der Rubrik Kritik und Protest landen würde. Die Welt verändert sich, aber die Gier nach Macht und Geld bleibt.

Bleiben Sie wertschätzend kritisch | Det Mueller |

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