Reformbewegung : Ein Jahr ‚Gemeinwohl-Ökonomie‘

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Bei einem gemeinsamen Pressegespräch haben heute in München neun weitere Unternehmen aus dem süddeutschen Raum ihre neue Wirtschaftsform präsentiert, an der sie sich künftig orientieren werden: die Gemeinwohl-Ökonomie. Die Idee dieser noch jungen Reformbewegung aus Österreich, ihre Ziele und die nächsten Schritte der Initiative wurden heute von den deutschen Pionierunternehmern Helmut Lind (Sparda-Bank München), Harro Colshorn (Bioland-Gärtnerei Bruckmühl) und sieben weiteren Mitstreitern vorgestellt…

Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung wünschen 88 Prozent der Deutschen und 90 Prozent der ÖsterreicherInnen eine „neue Wirtschaftsordnung“. Die „Gemeinwohl-Ökonomie“ ist eine wirtschaftliche Systemalternative zu kapitalistischer Markt- und zentraler Planwirtschaft, ein vollständiger Dritter Weg und zum Teil auch eine Synthese aus den beiden großen historischen Entwürfen.

Im Rahmen des Symposiums „Unternehmen neu denken“ fanden sich vor einem Jahr UnternehmerInnen und Interessierte ein, die Menschenwürde, Solidarität, Kooperation, Vertrauensbildung, Verantwortung und Mitgefühl als zentrale Werte des Wirtschaftens betrachten.

In ihrem Kern stand die Idee, soziale, ökologische, demokratische und solidarische Werte zu messen. Die Gemeinwohl-Ökonomie entstand: aus einer Alternative zu systemischem Wachstum und Konkurrenz wurde eine Bewegung, die Theorie wurde zur Praxis. Mehr als 100 Unternehmen wenden die Gemeinwohl-Bilanz bereits an und entwickeln sie gemeinsam weiter.

Heute – ein Jahr später treffen sich alle Beteiligten dieses gewachsenen Gemeinwohl-Prozesses, um sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen, zu diskutieren und in die Zukunft zu blicken. Weitere Infos >> [hier]

Bleiben Sie wertschätzend | Det Mueller |

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