11.11.2011 oder die Magie der Zahlen

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Das ‚Historische Rathaus‚ in Köln ist heute wieder, wie jedes Jahr, ab 6.00 in der Frühe, Schauplatz tragischer Dramen: Bereits bis jetzt – 8.30 Uhr – gaben sich 20 Paare das Ja-Wort, die zuweilen schon am Abend vorher angereist waren…

Bis heute Abend werden es etwa 130 neue Ehepaare sein. Das Drama: viele Kölner Paare möchten natürlich genau den, für sie magischen Moment um 11.11 Uhr abwarten. Allein dafür braucht man Glück, buchen kann man diesen Moment nicht. Der Andrang ist zu groß.

Fussläufig etwa 100 Meter entfernt ist der ‚Alter Markt‚, auf dem im gleichen Moment die Karnevalssession 2011/2012 eröffnet wird und das neue Dreigestirn sich erstmals offiziell der Öffentlichkeit zeigt. Für viele ist auch das, ein lang ersehnter magischer Moment.

Egal ob Sie heiraten oder Karneval feiern, die nächsten Monate werden auf jeden Fall anders, nämlich kalt! Dagegen helfen keine magischen Zahlen. Bestenfalls Glühwein, obwohl der eigentlich die Poren öffnet und damit der Kälte weiteren Raum gibt. Aber jeder Jeck ist anders und so sei es, dass jeder an andere Formen der Magie glauben will…

Bleiben Sie wertschätzend | Det Mueller |

4 Antworten auf „11.11.2011 oder die Magie der Zahlen“

  1. …die Gelassenheit ist generell der beste Lehrmeister, aber jeder sollte für sich den passenden Weg erkunden. Dafür sollte die Länge des Lebens allemal reichen und Fehler gehören zum Wachstum.

    Ich mach es so: Wichtige Ziele nicht nur wünschen sondern imaginieren und visualisieren. Der Unterschied zum passiven Wünschen besteht für mich darin, dass ich mich mit diesen Zielen proaktiv beschäftige, etwas dafür tue, weil ich sehr überzeugt bin, das Ziel irgendwann zu erreichen. All das mache ich gerne, leidenschaftlich und mit großer Freude.

    Dabei motiviere ich mich ständig selbst. Der Erfolgsfaktor dabei ist wohl das Handeln an sich – wer etwas unternimmt wird immer mit einer Reaktion rechnen dürfen. Ob die immer zielführend ist, ist eine andere Frage, aber es tut sich etwas und mir dient es wiederum als Motivation von außen.

    So wird mein Wunsch irgendwann lebendig, schlägt größere Wellen und bringt dann doch – manchmal auch erst nach Jahren – das ‚im Kopf erdachte‘ Wunsch-Ergebnis.

    Aber in einem Punkt sind wir uns doch wohl alle einig: Wer aufgibt oder gar nicht erst anfängt, hat schon verloren. Und da die Menschen unterschiedlich gestrickt sind, überlasse ich gern einigen den Glauben an ‚magische Zahlen, Orte oder Rituale‘. Wenn es ihnen hilft positiv an ein Ziel zu glauben, ist es doch wunderbar… ūüėČ

  2. Ja, lieber Det, in dem ganzen Bereich der Alltagsmagie, manche nennen es auch Aberglauben, spielt die Autosuggestion wohl DIE tragende Rolle. Je verzweifelter ich mir etwas wünsche, desto sicherer wird es mir verwehrt, je mehr ich etwas fürchte, desto sicherer tritt es ein, je gelassener ich etwas begegne, desto wahrscheinlicher fällt es mir zu.

  3. Die 13 ist für mich persönlich eine Glückszahl lieber Armin, aber die Ehe ist sicher so, oder an einem anderen Tag geschlossen – eine Angelegenheit mit undefinierbarem Ausgang. Allerdings führt Autosuggestion häufig doch zu erfreulichen Ergebnissen…

  4. Die Sache mit der Zahlenmagie kann auch ganz schön nach hintern losgehen. Ich habe einmal mit 2 Partnern eine Firma gegründet – an einem 13. um 13:13. Wir dachten: Da kann ja nichts mehr schief gehen. Ich bin dann gerade noch ausgestiegen, die beiden Anderen haben richtig Geld verbrannt.

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