FUTURZWEI : Reine Konsumhaltung ist nicht. Wir brauchen Täter!

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Über 30 Jahre gibt es bereits ‚grünes Denken‘ in Deutschland [Gründung DIE GRÜNEN 1980]. Aus diesen ersten Spuren ist unglaublich viel gewachsen. Heute gibt es Tausende von Bewegungen, Unternehmen, Projektgruppen, Blogs und Initiativen, die sich mit diesem Thema befassen. Es ist fester Bestandteil deutschen Lebens geworden. Und seit etwa 10 Jahren, mit dem Aufkommen des ursprünglich nur als Marketingbegriff gedachten Wortes LOHAS, hat sich die Nachhaltigkeit fest in den deutschen Wortschatz gegraben. Die meisten Deutschen wissen was das ist und welche Bedeutung es für die Zukunft hat. Dennoch gibt es weiterhin eine riesige Diskrepanz zwischen diesem Wissen und dem individuellen Handeln. Der Sozialpsychologe Prof. Harald Welzer ist mit seiner Stiftung Zukunftsfähigkeit und dem Portal ‚FUTURZWEI‘ dieser wichtigen Lücke zwischen Bewußtsein und dem aktivem Handeln auf den Grund gegangen…

In bemerkenswerter Grafik und mit hohem Aufwand zeigt FUTURZWEI den Unterschied zwischen Wissen und Handeln. Junge Leute etwa, erzählen vor laufender Kamera, dass sie sich ärgern über das Verhalten ihrer Eltern, die immer noch viel zu viel Auto fahren oder zu viel Lebensmittel wegwerfen [Vorfahren]. In einem anderen Film diskutiert die Schauspielerin Christiane Paul mit dem TAZ Journalisten Peter Unfried die Frage, ob nachhaltiges Denken nur etwas für Reiche sei und Hartz IV Empfänger außen vorbleiben müssen [Hirni Fragen]. Eine Sammlung bedrückender Headlines aus verschiedenen Tageszeitungen macht sehr nachdenklich und betroffen [Schöne Welt], aber eine Sammlung von besonders geglückten Nachhaltigkeits-Projekten bringt wieder Licht ins Gemüt [Zukunftsarchiv]. Nur Mut, auch wenn die Bedienung der Seite extrem unkomfortabel ist!

Gönnen Sie sich eine halbe Stunde und tauchen Sie selbst mal ein, in die tiefgründige Welt von FUTURZWEI. Lassen Sie sich inspirieren und überprüfen Sie dabei ihr eigenes Verhalten. Wenn Sie etwa Energiesparlampen nutzen und Biosalate essen, aber dennoch täglich im großen Geländewagen ihre Tochter zur Schule bringen, stimmt was nicht. Nur meinen Blog lesen aber nichts tun, bringt die Welt sicher nicht weiter…

Bleiben Sie wertschätzend & aktiv |Det Mueller|

PS: Auf ZEIT online gibt es weitere Hintergrundinformationen zu Prof. Harald Welzer [hier]

3 Antworten auf „FUTURZWEI : Reine Konsumhaltung ist nicht. Wir brauchen Täter!“

  1. Ah, Peter der Koch mit den weißen Tischdecken!

    Leider muss ich Dir absolut Recht geben – die Seite ist schön, lässt sich aber schwer bedienen und jede Information muss man sich zeitraubend zusammensuchen. Sie machen es einem interessierten Leser tatsächlich unnötig schwer.

    Danke für den Kommentar!
    Det

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