Foodwatch kämpft für Offenlegung und fordert das Smiley-System

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Mäusekot, Maden, Kakerlaken – bei der bayerischen Großbäckerei Müller herrschten ekelerregende Zustände, berichtet foodwatch. Schon Anfang 2010 stießen die staatlichen Kontrolleure auf gravierende Hygiene-Mängel bei Müller-Brot, insgesamt 70.000 Euro Bußgeld wurden verhängt, 21 Kontrollen durchgeführt, die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, auch die bayerische Regierung war informiert. Nur die Verbraucher erfuhren nichts – und kauften ahnungslos mehr als 640 Millionen Brötchen und 45 Millionen Brotlaibe von Müller-Brot…

Während bayerische Beamte in Mannschaftsstärke bei der Großbäckerei ein- und ausgingen, herrschte öffentlich großes Schweigen, weil niemand etwas wußte. Erst als die Produktion Anfang Februar gestoppt werden musste, erfuhr die Öffentlichkeit von den massiven Hygiene-Problemen in einer der größten Bäckereien Deutschlands.

Mit dieser Geheimniskrämerei muss endlich Schluss sein fordert foodwatch! Klar ist: Würden alle Ergebnisse der amtlichen Hygienekontrollen veröffentlicht, hätte Müller-Brot die Zustände entweder längst in Ordnung gebracht – oder die Verbraucher zumindest einen Bogen um die Verkaufstheken machen können.

Foodwatch fordert deshalb, die Ergebnisse aller amtlichen Lebensmittelkontrollen zu veröffentlichen – und zwar direkt vor Ort in Bäckereien, Restaurants oder Lebensmittelbetrieben mit einem leicht verständlichen Symbol wie dem Smiley.

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Bleiben Sie wertschätzend kritisch |Det Mueller|

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