Lohas Dämmerung: Marketing und Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder Jobverlust? Was Nieten in Nadelstreifen auch 2012 immer noch bewirken

Eine kleine feine, aber bekannte Unternehmensberatung aus Berlin, spezialisiert auf das Zusammenführen von Unternehmen und Nachhaltigkeit, sprach vor 2 Monaten auf dem Blog ihrer Website mit deutlich aggressivem Unterton aus, was manch anderen schon gelegentlich quälte:

„Der Unterhaltungswert dessen, was da an Nachhaltigkeitspreisen und Gutmenschen-Awards ausgelobt wird, um PR-Anlässe zu schaffen, ist noch geringer als der des Dschungelcamps. In immer neuen Websites und Weblogs wird der grüne Lifestyle beschworen und unterhält man sich über die welt-rettende Bedeutung des Wassersparens beim Zähneputzen. Der Nachhaltigkeitsklerus ist fest etabliert in unserem Land und er pflegt seine Communities sehr effektiv.“

Was wie bittersüßer Zynismus klingt, soll wohl auf die Tatsache verweisen, dass in der Tat viel schöngeredet wird, aber immer noch viel zu wenig getan. Oder, was ich viel schlimmer finde, kleine ‚grüne Erfolge‘ werden an die große PR-Glocke gehängt, um viel größere Sünden zu vertuschen. Gestern bekam ich, wie fast täglich eine Pressemeldung. Die Firma will ich gar nicht nennen, sie ist austauschbar, aber die Meldung beschreibt genau dieses Phänomen…

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