Ein Start-Up will Elektro-Schrott pimpen und wiederverkaufen

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21,6 Kilo jährlich: so viel Elektro-Schrott produziert jede(r) Deutsche laut dem Global E-Waste-Monitor der UN (2014) – Tendenz steigend. Und weniger als die Hälfte davon wird ordentlich entsorgt. Der Rest landet, voller wertvoller und gleichzeitig teils gefährlicher Rohstoffe, auf illegalen Halden in Afrika und Indien und wird dort unter freiem Himmel verbrannt. Die Folgen für Umwelt und Gesundheit kannst man sich vorstellen…

Hinter dem steigenden Konsum von Elektro-Artikeln, wie du wahrscheinlich weißt, steht ein Mechanismus der Hersteller: programmierte Obsoleszenz. Teils zweifelhafte Techniken sind dafür verantwortlich, dass Elektronikgeräte entweder tatsächlich oder doch zumindest in der Wahrnehmung der Nutzer schneller altern und ausgetauscht werden müssen. Vorläufermodelle landen in der Schublade oder im Müll. Wir bei Back Market haben einen anderen Plan für „Alt“-Geräte und möchten eine nachhaltige und faire Alternative für Elektronik-Produkte auf die Beine stellen.‘

Ein guter Ansatz, wie ich finde! Der Schwachpunkt liegt bisher in einer fehlenden Rücknahmestelle für Altgeräte. Gilt auch und besonders für Städte und Kommunen – die Leute sind durchaus bereit, aber verständlicherweise viel zu faul, um weit entlegene ‚ordentliche Entsorgungsstellen‘ aufzusuchen. In Köln z.B. ein großes Problem!

Nachtrag 02.März: Dass die Rücknahme von Alt-Geräten zum Marktstart noch nicht passiert, ist nur ein Anfangsstatus und wird sehr bald in Deutschland möglich sein. In Frankreich kann man das auch schon.

Bleiben Sie wertschätzend bemüht | Det Mueller

3 Gedanken zu “Ein Start-Up will Elektro-Schrott pimpen und wiederverkaufen

  1. Die Idee ist nicht neu! Es gibt bereits zahl­rei­che Por­tale hier in Deutsch­land, die IT Hard­ware auf­be­rei­ten und damit die Umwelt unter­stüt­zen. Wieso wird nicht auch ein­mal über kleine lokale Händ­ler berich­tet, die sich mit Herz­blut seit mehr als 10 Jah­ren dem Auf­be­rei­ten gebrauch­ter Hard­ware widmen???

    • …vermute aus einem ganz einfachen Grund: sie kennt ja keiner! Außerdem wird der Lohas-Blog in ganz Deutschland gelesen, da nutzt ein Bericht über ‚einen kleinen lokalen Händler‘ wenig.

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