Der »Goldene Windbeutel 2012« geht an Hipp

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Peinlich für eine Firma, in der der Chef schon seit Jahren mit seinem »guten Namen« wirbt: Hipp Babynahrung bekommt für seine »Instant Tees ab 12. Monat« den Goldenen Windbeutel 2012 – die Auszeichnung für die dreisteste Werbelüge des Jahres. 129.229 Verbraucher beteiligten sich an der Wahl und gut ein Drittel wählten die zuckrigen Tees zu ihrem Spitzenkandidat.

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Bulb Fiction (2): Der Dokumentarfilm über Macht und Verbrechen im Namen des Energiesparens


Der Dokumentarfilm Bulb Fiction nimmt das Verbot der Glühlampe zum Anlass, um Macht und Machenschaften der Industrie, sowie den Widerstand gegen die „Richtlinie zur Regulierung von Lichtprodukten in privaten Haushalten“ zu portraitieren. Es geht um die Macht der Industrie und ihrer Lobbys, die Verstrickung der Politik in diese Machtstrukturen, um Profit und Scheinheiligkeit, um bewusste Fehlinformation.

Der Film läuft seit September 2011 in den Kinos. In Köln aktuell z.B. im »Kino Filmhaus« in der Maybachstraße. Hintergrundinfos und Details (Bluray und DVD) auf der Homepage Bulb Fiction

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Bulb Fiction (1) oder wie ich lernte die Energiesparlampe zu fürchten


»Haben Sie das leise Gefühl, dass, seit Sie alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt haben, ihre Energiekosten nicht merklich gesunken sind? Ihr Gefühl stimmt.

Haben Sie den Eindruck, dass Ihre schöne Wohnung in diesem neuen Licht irgendwie schummrig aussieht? Der Eindruck stimmt.

Kommt es Ihnen so vor, als ob diese teuren Lampen nicht länger brennen als die guten alten Billigbirnen von früher? Sie haben recht.

Und haben Sie den Verdacht, dass der Weg zur Sondermülldeponie, wo Sie Ihre High-Tech-Funzeln ja schließlich entsorgen müssen, Ihre Energiebilanz ins Negative drückt? Auch da liegen Sie richtig.

Und meinen Sie, dass Anderes als diese ganze Hysterie um das bisschen Quecksilber in den Enrgiesparlampen doch ein wenig unangemessen sei? Auch hier irren Sie nicht, es ist nämlich alles viel, viel schlimmer…«

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Text und Trailer aus Titel Thesen Temperamente, ARD

Lohas Dämmerung: Marketing und Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder Jobverlust? Was Nieten in Nadelstreifen auch 2012 immer noch bewirken

Eine kleine feine, aber bekannte Unternehmensberatung aus Berlin, spezialisiert auf das Zusammenführen von Unternehmen und Nachhaltigkeit, sprach vor 2 Monaten auf dem Blog ihrer Website mit deutlich aggressivem Unterton aus, was manch anderen schon gelegentlich quälte:

„Der Unterhaltungswert dessen, was da an Nachhaltigkeitspreisen und Gutmenschen-Awards ausgelobt wird, um PR-Anlässe zu schaffen, ist noch geringer als der des Dschungelcamps. In immer neuen Websites und Weblogs wird der grüne Lifestyle beschworen und unterhält man sich über die welt-rettende Bedeutung des Wassersparens beim Zähneputzen. Der Nachhaltigkeitsklerus ist fest etabliert in unserem Land und er pflegt seine Communities sehr effektiv.“

Was wie bittersüßer Zynismus klingt, soll wohl auf die Tatsache verweisen, dass in der Tat viel schöngeredet wird, aber immer noch viel zu wenig getan. Oder, was ich viel schlimmer finde, kleine ‚grüne Erfolge‘ werden an die große PR-Glocke gehängt, um viel größere Sünden zu vertuschen. Gestern bekam ich, wie fast täglich eine Pressemeldung. Die Firma will ich gar nicht nennen, sie ist austauschbar, aber die Meldung beschreibt genau dieses Phänomen…

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Ist der Ruf erst ruiniert: WWF und Monsanto kooperieren weltweit!

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Ein sehr aufmerksamer Leser des Lohas Blog hat mich auf eine Dokumentation der ARD aufmerksam gemacht, die vor knapp einem Jahr in Deutschland gesendet wurde: Die schwarze Seite der mächtigsten Umweltorganisation der Welt – der WWF.

Um die Sache emotionsfrei zu beschreiben, führe ich einfach ein paar Fakten auf, und Sie entscheiden selbst, ob Sie jemals wieder dem WWF auch nur einen einzigen Euro spenden wollen:

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