Sinnschwere Worte des Herausgebers [01]

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Zeitgeschehen ehrlich bissig, mit einem Hauch Satire

Ich liebe Deutschland. Da mache ich keinen Hehl draus. Es gibt kaum ein Land auf der Welt, wo es den Menschen besser geht als bei uns. Nicht immer und nicht überall, aber grundsätzlich. Man hat sein Ein – und Auskommen, kann sich nach wie vor sein kleines Wirtschaftswunder basteln und einige von uns wurden sogar reich. Durch Erbe, durch Korruption, durch üble Machenschaften, selten, aber auch durch ehrliche Arbeit. In Deutschland ist eben alles möglich…

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»Pfrind« in der Pfanne? foodwatch hilft, wenn Sie helfen wollen!

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Eine große Menge Menschen hat viel mehr Kraft als ein Einzelner. Deshalb gibt es foodwatch, die für uns und für unser Essen – aber auch für die Tiere kämpfen. Damit »Pfrind« kein Pfannenstandard wird. Wir sollten dankbar sein dafür, dass es solche Organisationen gibt. Und sie unterstützen! Thilo Bode, Gründer und Geschäftsführer von foodwatch verschickt heute eine Mail, die uns alle angeht – deshalb will ich sie gern im Originalton hier veröffentlichen…

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Die Wasserjäger: Der Kampf hat begonnen, unterzeichnen Sie die Petition und retten Sie unser Wasser


Georg Restle TV Moderator bei Monitor: „Die wichtigsten politischen Veränderungen verbergen sich manchmal im Kleingedruckten. Klammheimlich, versteckt in einer Richtlinie, versucht die Europäische Kommission gerade ein Jahrhundertprojekt durchzusetzen. Es geht um nicht weniger als um die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung. Wenn sich die EU-Kommission durchsetzt, dürfte aus einem Allgemeingut dann ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich – auch in Deutschland – Milliarden verdienen lassen. Es ist ein Sieg großer multinationaler Konzerne, die für diese Privatisierung jahrelang gekämpft haben.“ Und er nennt auch Ross und Reiter – allen voran unter den Gierigen die mit der Privatisierung von Wasser Milliarden verdienen werden ist der Schweizer Konzern Nestlé.

Noch können wir etwas tun – unterschreiben Sie hier die Online-Petition »Wasser ist ein Menschenrecht«. Wenn Sie jetzt mitmachen, schaffen wir diesen Monat noch 700.000 Unterschriften. Bis zum 1. September 2013 müssen eine Million Unterschriften zusammen kommen, damit die EU-Kommission gezwungen ist, sich mit dem Anliegen der Bürgerinitiative zu befassen. Ich bin schon dabei!

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Hintergrund Informationen auf Utopia hier

Der »Goldene Windbeutel 2012« geht an Hipp

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Peinlich für eine Firma, in der der Chef schon seit Jahren mit seinem »guten Namen« wirbt: Hipp Babynahrung bekommt für seine »Instant Tees ab 12. Monat« den Goldenen Windbeutel 2012 – die Auszeichnung für die dreisteste Werbelüge des Jahres. 129.229 Verbraucher beteiligten sich an der Wahl und gut ein Drittel wählten die zuckrigen Tees zu ihrem Spitzenkandidat.

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Bulb Fiction (2): Der Dokumentarfilm über Macht und Verbrechen im Namen des Energiesparens


Der Dokumentarfilm Bulb Fiction nimmt das Verbot der Glühlampe zum Anlass, um Macht und Machenschaften der Industrie, sowie den Widerstand gegen die „Richtlinie zur Regulierung von Lichtprodukten in privaten Haushalten“ zu portraitieren. Es geht um die Macht der Industrie und ihrer Lobbys, die Verstrickung der Politik in diese Machtstrukturen, um Profit und Scheinheiligkeit, um bewusste Fehlinformation.

Der Film läuft seit September 2011 in den Kinos. In Köln aktuell z.B. im »Kino Filmhaus« in der Maybachstraße. Hintergrundinfos und Details (Bluray und DVD) auf der Homepage Bulb Fiction

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Bulb Fiction (1) oder wie ich lernte die Energiesparlampe zu fürchten


»Haben Sie das leise Gefühl, dass, seit Sie alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt haben, ihre Energiekosten nicht merklich gesunken sind? Ihr Gefühl stimmt.

Haben Sie den Eindruck, dass Ihre schöne Wohnung in diesem neuen Licht irgendwie schummrig aussieht? Der Eindruck stimmt.

Kommt es Ihnen so vor, als ob diese teuren Lampen nicht länger brennen als die guten alten Billigbirnen von früher? Sie haben recht.

Und haben Sie den Verdacht, dass der Weg zur Sondermülldeponie, wo Sie Ihre High-Tech-Funzeln ja schließlich entsorgen müssen, Ihre Energiebilanz ins Negative drückt? Auch da liegen Sie richtig.

Und meinen Sie, dass Anderes als diese ganze Hysterie um das bisschen Quecksilber in den Enrgiesparlampen doch ein wenig unangemessen sei? Auch hier irren Sie nicht, es ist nämlich alles viel, viel schlimmer…«

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Text und Trailer aus Titel Thesen Temperamente, ARD

Lohas Dämmerung: Marketing und Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder Jobverlust? Was Nieten in Nadelstreifen auch 2012 immer noch bewirken

Eine kleine feine, aber bekannte Unternehmensberatung aus Berlin, spezialisiert auf das Zusammenführen von Unternehmen und Nachhaltigkeit, sprach vor 2 Monaten auf dem Blog ihrer Website mit deutlich aggressivem Unterton aus, was manch anderen schon gelegentlich quälte:

„Der Unterhaltungswert dessen, was da an Nachhaltigkeitspreisen und Gutmenschen-Awards ausgelobt wird, um PR-Anlässe zu schaffen, ist noch geringer als der des Dschungelcamps. In immer neuen Websites und Weblogs wird der grüne Lifestyle beschworen und unterhält man sich über die welt-rettende Bedeutung des Wassersparens beim Zähneputzen. Der Nachhaltigkeitsklerus ist fest etabliert in unserem Land und er pflegt seine Communities sehr effektiv.“

Was wie bittersüßer Zynismus klingt, soll wohl auf die Tatsache verweisen, dass in der Tat viel schöngeredet wird, aber immer noch viel zu wenig getan. Oder, was ich viel schlimmer finde, kleine ‚grüne Erfolge‘ werden an die große PR-Glocke gehängt, um viel größere Sünden zu vertuschen. Gestern bekam ich, wie fast täglich eine Pressemeldung. Die Firma will ich gar nicht nennen, sie ist austauschbar, aber die Meldung beschreibt genau dieses Phänomen…

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Ist der Ruf erst ruiniert: WWF und Monsanto kooperieren weltweit!

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Ein sehr aufmerksamer Leser des Lohas Blog hat mich auf eine Dokumentation der ARD aufmerksam gemacht, die vor knapp einem Jahr in Deutschland gesendet wurde: Die schwarze Seite der mächtigsten Umweltorganisation der Welt – der WWF.

Um die Sache emotionsfrei zu beschreiben, führe ich einfach ein paar Fakten auf, und Sie entscheiden selbst, ob Sie jemals wieder dem WWF auch nur einen einzigen Euro spenden wollen:

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Verbrauchersieg: Gutfried lässt zukünftig die Sau raus…

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Gutfrieds Geflügelschwein hat fast 10.000 Verbraucher auf den Plan gerufen. So viele beschwerten sich nämlich bei der eMail-Aktion von Deutschlands kritischem Lebensmittelwächter foodwatch auf abgespeist.de direkt beim  „Geflügelwurst-Spezialisten Nummer Eins“ (Gutfried über Gutfried) über dessen angebliche „Puten Cervelatwurst“.

Diese bestand etwa zur Hälfte aus Schweinefleisch (!) – was freilich nur im Kleingedruckten auf der Rückseite zu erkennen war, während es die Pute  gleich doppelt und dreifach und in großen Buchstaben auf die Vorderseite der Verpackung geschafft hatte. So wurde durch Verbraucherwillen wahrhaftiger Etikettenschwindel als Irreführung gestoppt! Gefällt mir sehr!

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