Bulb Fiction (1) oder wie ich lernte die Energiesparlampe zu fürchten

»Haben Sie das leise Gefühl, dass, seit Sie alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt haben, ihre Energiekosten nicht merklich gesunken sind? Ihr Gefühl stimmt.

Haben Sie den Eindruck, dass Ihre schöne Wohnung in diesem neuen Licht irgendwie schummrig aussieht? Der Eindruck stimmt.

Kommt es Ihnen so vor, als ob diese teuren Lampen nicht länger brennen als die guten alten Billigbirnen von früher? Sie haben recht.

Und haben Sie den Verdacht, dass der Weg zur Sondermülldeponie, wo Sie Ihre High-Tech-Funzeln ja schließlich entsorgen müssen, Ihre Energiebilanz ins Negative drückt? Auch da liegen Sie richtig.

Und meinen Sie, dass Anderes als diese ganze Hysterie um das bisschen Quecksilber in den Enrgiesparlampen doch ein wenig unangemessen sei? Auch hier irren Sie nicht, es ist nämlich alles viel, viel schlimmer…«

Bleiben Sie wertschätzend kritisch  | Det Mueller |

Text und Trailer aus Titel Thesen Temperamente, ARD

Lohas Dämmerung: Marketing und Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder Jobverlust? Was Nieten in Nadelstreifen auch 2012 immer noch bewirken

Eine kleine feine, aber bekannte Unternehmensberatung aus Berlin, spezialisiert auf das Zusammenführen von Unternehmen und Nachhaltigkeit, sprach vor 2 Monaten auf dem Blog ihrer Website mit deutlich aggressivem Unterton aus, was manch anderen schon gelegentlich quälte:

„Der Unterhaltungswert dessen, was da an Nachhaltigkeitspreisen und Gutmenschen-Awards ausgelobt wird, um PR-Anlässe zu schaffen, ist noch geringer als der des Dschungelcamps. In immer neuen Websites und Weblogs wird der grüne Lifestyle beschworen und unterhält man sich über die welt-rettende Bedeutung des Wassersparens beim Zähneputzen. Der Nachhaltigkeitsklerus ist fest etabliert in unserem Land und er pflegt seine Communities sehr effektiv.“

Was wie bittersüßer Zynismus klingt, soll wohl auf die Tatsache verweisen, dass in der Tat viel schöngeredet wird, aber immer noch viel zu wenig getan. Oder, was ich viel schlimmer finde, kleine ‚grüne Erfolge‘ werden an die große PR-Glocke gehängt, um viel größere Sünden zu vertuschen. Gestern bekam ich, wie fast täglich eine Pressemeldung. Die Firma will ich gar nicht nennen, sie ist austauschbar, aber die Meldung beschreibt genau dieses Phänomen…

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Ist der Ruf erst ruiniert: WWF und Monsanto kooperieren weltweit!

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Ein sehr aufmerksamer Leser des Lohas Blog hat mich auf eine Dokumentation der ARD aufmerksam gemacht, die vor knapp einem Jahr in Deutschland gesendet wurde: Die schwarze Seite der mächtigsten Umweltorganisation der Welt – der WWF.

Um die Sache emotionsfrei zu beschreiben, führe ich einfach ein paar Fakten auf, und Sie entscheiden selbst, ob Sie jemals wieder dem WWF auch nur einen einzigen Euro spenden wollen:

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Meine Meinung: Die Welt wird schlechter, wann werden wir uns endlich erheben?

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Ja, alle Jahre wieder müssen wir uns erinnern, dass nur wenig ist, wie es sein könnte. Wir werden belogen, so sehr und so offensichtlich, dass sich die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft gar nicht mehr die Mühe machen, ihre Fehler zu vertuschen. Im Gegenteil, wer heute „das Maul aufmacht“, wie etwa der Wikileaks Chef Julian Assange, wird unter Vorwand verhaftet. Kein denkender Mensch glaubt die Vergewaltigungstheorie. Die USA lassen schön grüßen. Oder Margot Käßmann, die Bischöffin, die sich traute laut zu kritisieren – macht einen allzu menschlichen, kleinen Fehler und weg ist sie von der Macht! Sicher zur Freude vieler falscher Heiliger…

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Mein Sonder-Donnerstags-Geistesblitz (04): Präsidentenabflug oder die Moral des Aufgebens.

 dm-meinung-kl.jpgEinmalig in der Geschichte Deutschlands, der Präsident geht: Horst Köhler hat heute Mittag seinen Rücktritt erklärt. Aber ich bin mir sicher, kaum einer wird ihn vermissen, weil viele Menschen kaum bemerkt haben, wer er wirklich war.

Ja, das klingt hart und sicher wenig respektvoll, aber es ist realistisch. Horst Köhler war für mich ein Mann mit wenig Farbe, keinerlei Charisma, kaum auffällig. Er wollte unbequem sein, aber er hat es nicht geschafft, dies auffallend und durchdringend durchzusetzen. Schon durch die Art und Weise seiner Installierung war er eher Kunstfigur, denn Würdenträger für dieses hohe Amt. Ein Schatten, verglichen mit dem unvergessenen Richard von Weizsäcker

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