VW: Wir wollen weltweit führender Anbieter im Bereich der nachhaltigen Mobilität werden

Wer Dreck am Stecken hat, muss Gas geben: Ich weiß nicht, ob sich auch bei VW korrupte Strukturen halten und wie anderswo in Deutschland wieder einmal miese Firmenchefs mit riesigen Boni ‚belohnt‘ werden und geldgeile Aktionäre nur daran interessiert sind ihre Erträge abzuschöpfen, jedenfalls versucht die Gruppe weiter E-Autos auf den Markt zu bringen und arbeitet verstärkt am Hauptproblem  – dem Ausbau der Ladestationen in Deutschland. Dazu gab es heute diese Pressemeldung:

Der Volkswagen Konzern steigt bei der  eRoaming-Plattform Hubject GmbH als Gesellschafter ein. Mit der strategischen Beteiligung an dem Berliner Unternehmen will Europas größter Autobauer ab Anfang 2017 die digitale Vernetzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Expansion und Internationalisierung der Hubject GmbH gemeinsam mit den Gründungsgesellschaftern weiter vorantreiben…

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Nachhaltige Geschenkidee: Sonnenglas aus Afrika

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Das Sonnenglas ist eine umweltfreundliche Solarlichtleuchte und so simpel wie genial: Das Glas speichert während des Tages Energie, die es dann nachts in Form von Licht wieder abgibt. Diese Methode der Lichterzeugung ist nachhaltig und stellt einen einfachen Weg dar, umweltbewusst zu leben – und das über viele Jahre hinweg!

Die Lampe ist mit 4 LED-Leuchten ausgestattet, die über Solarzellen im Deckel aufgeladen werden. Stellt man sie in die Sonne, werden die LED-Akkus aufgeladen und spenden dann für bis zu 12 Stunden ein weiches, trotzdem helles und nicht blendendes Licht.

Ein Micro-USB-Anschluss ist seit 2015 auch dabei, sodass sich das Glas auch per Kabel über den PC aufladen lässt, sollte bei uns nicht genügend Sonnenlicht verfügbar sein! Gedacht war es ja für Afrika, da kennt man das Problem nicht. Das Sonnenglas wird in Handarbeit in einer Manufaktur in Johannesburg produziert und hat dort bereits über 60 Arbeitsplätze für zuvor unqualifizierte Arbeiter aus den Townships geschaffen. Entdeckt für knapp 30 Euro im avokadostore. Meine erste Idee war, drei Stück nebeneinander ergeben schon ein ‚Kunstobjekt‘ auf dem Sideboard!

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Wijld – eine neue Idee mit Nachhaltigkeit

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wijld ist ein kreatives Statement gegen Produkte von der Stange und Massenware; eine Hommage an die unentdeckten Künstler und Talente unter uns allen und eine Liebeserklärung an Mutter Natur gleichzeitig. Drei junge Menschen aus Wuppertal, haben sich professionell und kraftvoll auf den Weg gemacht, nicht mehr zu jammern wie schlecht die Welt ist, sondern mit frischen Ideen anzupacken. Schaut euch mal um, es macht Spaß: Homepage von Wijld

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Eigenes Rad aus Bambus bauen

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BAM Original: Die Jungunternehmer bieten in München und in Ingolstadt Workshops für maßgeschneiderte Fahrradrahmen aus Bambus an. Hier hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, seinen eigenen, individuellen Fahrradrahmen an einem Wochenende zu bauen. Das alles ist auch ohne handwerkliche Vorkenntnisse möglich. Neben Bambus, als nachwachsendem Rohstoff, ist es besonders die Individualität der Fahrradrahmen die für eine hohe Produktbindung und Bewusstheit sorgen.
Weitere Infos hier auf der schönen Homepage von BAM

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Dienstag ist ‚Weltwassertag‘

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Die Naturschutzorganisation WWF warnt anlässlich des Weltwassertags am 22. März vor einer gefährlichen Zuspitzung der globalen Wasserkrise. Laut WWF-Analysen könnte bis 2050 der weltweite Wasserbedarf nochmals um 55% ansteigen. Es drohten  ökologische, ökonomische und soziale Katastrophen, von denen auch Deutschland betroffen wäre. Über 780 Millionen Menschen haben laut WWF derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,6 Milliarden Menschen lebten ohne grundlegende Sanitäreinrichtungen.

Wir brauchen Wasser. Jeden Tag. Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat jeder Deutsche einen täglichen Wasser-Fußabdruck von 5.288 Litern, was etwa 25 Badewannenfüllungen entspricht. Darin enthalten ist nicht nur der mit rund 120 Liter recht geringe, direkte Wasserverbrauch (waschen, duschen, trinken, putzen etc.) pro Person und Tag. Der Rest wird mit unserem indirekten Verbrauch belegt: Wasser, das  wir wegen unseres Konsums von Nahrung und Industriegütern benötigen und das häufig „importiert“ wurde.

Es braucht vor allem mündige Konsumenten. Die Verbraucher müssen bei den Unternehmen ein nachhaltiges Wassermanagement entlang der kompletten Lieferkette einfordern. Gemeinsam mit ihren Produzenten und Zuliefer-Betrieben müssen deutsche Unternehmen Antworten auf die lokalen Probleme im Flussgebiet vor Ort finden, aus denen sie Güter und Rohstoffe beziehen.

Besonders aber ein bewusster und nachhaltiger Lebensstil kann bei der Wasserproblematik helfen. Daher:

 –  regionale und saisonale Produkte bevorzugen.

 –  weniger Fleisch essen. Rind- und Schweinefleisch gelten als besonders „durstige“ Güter. (Zum Vergleich: ein Burger benötigt in der Produktion 2400 Liter Wasser)

während des Urlaubs in „Wasserrisiko-Regionen“ auf den eigenen Verbrauch achten. Wo der Wassermangel besonders gravierend ist, können Urlauber mit Hilfe des Wasserrisikofilters erfahren: http://waterriskfilter.panda.org/en/Maps

–  zum Golf-Urlaub lieber in heimische Gefilde reisen. Für die Bewässerung eines 18-Loch-Golfplatzes werden etwa in Spanien jedes Jahr 700 000 Kubikmeter Wasser verbraucht. Damit ließe sich ein Jahr lang eine Stadt mit 15 000 Einwohnern mit Trinkwasser versorgen.

–  Trinkwasser aus der Leitung gegenüber Wasserflaschen bevorzugen. Die Wasserqualität ist in Deutschland flächendeckend sehr gut. Trinkwasser verbraucht in der Herstellung pro Liter 1000mal weniger Energie und Rohstoffe als in Flaschen abgefülltes Wasser. Wer das nicht möchte,  sollte Wasser aus regionaler Produktion  und in Mehrwegflaschen wählen.

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