Kämpfen Sie für diese Kampagne !

Das SPD-geführte Bundesumweltministerium (BMUB) initiierte und präsentierte in den letzten Wochen eine tolle Kampagne unter dem Motto „Neue Bauernregeln“, um auf die Missstände in der industriellen Landwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Tier- und Umwelt aufmerksam zu machen. Es sollten in 70 Großstädten Plakate aufgehängt werden, die die neuen Bauernregeln in Form von Sprüchen zeigen, wie z.B. „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein“.

Leider wurde diese humorvolle Plakat-Aktion von Bundesministerin Hendricks (SPD) aufgrund großer Gegenwehr seitens vieler Bauern und vor allem Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) wieder zurückgezogen.

Viele sind der Meinung, jeder sollte die Plakate sehen, denn sie zeigen nur die Wahrheit auf. Es ist sehr schade, dass die Landwirtschaftsindustrie offenbar so viel Macht hat und selbst ein anderes Ministerium so massiv unter Druck setzten kann. Der beginnende Wahlkampf zeigt sich auch hier deutlich.

Setzen Sie die Lobby unter öffentlichen Druck und kämpfen Sie für diese soziale Umwelt-Kampagne! Das geht ganz einfach auf Change.org hier

Bleiben Sie wertschätzend | Det Mueller

 

Warum viele Politiker an Glaubwürdigkeit verlieren: Grüne Politiker Verräter an der eigenen Sache?

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ZUR ERINNERUNG: An der Südküste der Eckernförder Bucht in der Ostsee erteilte vor gut einem Jahr der grüne Umweltminister Dr. Robert Habeck die Erlaubnis zur geplanten Förderung von Öl. Unter der Leitung von Prof. Dr. Linda Maria Koldau gründete sich daraufhin die Bürgerbewegung ‚Hände weg von Schwedeneck‘. Und die kämpfen seither um den geschützten Erhalt dieser Region an der Ostsee – Urlaubsgebiet und Naturschutzzone…

Mit einem Nachwort von Det Mueller

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Köln: Am Samstag kommen 20.000 TTIP-Gegner – machen Sie mit!

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Am Samstag heißt es: Alle auf die Straße! Mit 30 anderen Organisationen rufen wir zu Demonstrationen gegen CETA und TTIP in sieben Städten auf. In Berlin, Leipzig, München, Stuttgart, Frankfurt, Köln und Hamburg werden Zehntausende auf die Straße gehen um sich für die Demokratie, für einen gerechten Welthandel und deshalb gegen CETA und TTIP einzusetzen. Wir wollen laut und unüberhörbar sein – seien Sie auch dabei, wenn wir ein Zeichen gegen CETA und TTIP setzen!

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Die Petition zeigt Erfolge!

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Der Aufruf zur Petion brachte schon gestern über 72.000 Menschen dazu, das Anliegen von Frau Prof. Dr. Linda Maria Koldau zu unterstützen und eine breite Gegenfront zum geplanten Ölfördergebiet in der Ostsee bei Kiel aufzubauen. Allen Lesern vom Lohas-Blog danke ich sehr. Aber es geht weiter:

Der „grüne“ Minister hat den Antrag zur Ölsuche im Widerspruch zu einem ausdrücklichen Nein aus seinem eigenen Ministerium genehmigt. Wird er nun auch einen Betriebsstättenantrag durchwinken und dadurch eine Ölförderung auf Jahrzehnte genehmigen?

Wenn die DEA AG mit der Ölförderung beginnt, wird die Region sterben. Die Strände und Ferienhäuser werden künftig direkt neben einem Industriebetrieb mit Lärm und verunreinigter Luft liegen. Existenzgrundlagen werden zerstört, Trinkwasser ist in Gefahr, und die einheimischen Kinder wachsen mit dem erhöhten Risiko von Krebserkrankungen auf. Deswegen bitte weiter Stimmen abgeben, bis wir gemeinsam die neue, wirkungsvolle Schwelle von 150.000 Stimmen erreichen. Zur Petition Teil 2

Bleiben Sie wertschätzend zu Deutschlands Feriengebieten | Det Mueller

Petition gegen Umweltminister: Schwedeneck kämpft für eine Rücknahme der Ölförderung

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Die Professorin Linda Maria Koldau, wohnt an der wunderschönen Küste Schwedenecks. Liegt zwischen Eckernförde und Kiel. Eine beliebte Ferienlandschaft. Sie arbeitet hauptberuflich in der Tierheilkunde und hat das Glück, dadurch täglich mit Tieren, Menschen und der Natur Kontakt zu haben. Jetzt wird’s dort oben brenzlig: Man höre und staune, der grüne Umweltminister von Schleswig-Holstein, Dr. Robert Habeck, erteilte einer Ölgesellschaft die Erlaubnis mitten in den Ferienregionen nach Öl zu bohren! Obwohl das Gebiet zu den europäisch geschützten NATURA-2000 Flächen gehört!

HEUTE soll eine Petition zur Abwehr der Ölgesellschaft eingereicht werden. 61.000 Menschen haben bereits unterzeichnet; allein es fehlen 13.700 Unterschriften! Warum Frau Koldau erst heute um Hilfe bittet, weiß ich nicht; was ich aber weiß, dass wir alle zusammen schon mehrfach das Unmögliche wahr gemacht haben. Bitte unbedingt mitmachen: ZUR PETITION

Bleiben Sie wertschätzend auch zum eigenen Land | Det Mueller

Erklärung: Natura 2000 ist ein zusammenhängendes Netz von Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union, das seit 1992 nach den Maßgaben der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG, kurz FFH-Richtlinie) errichtet wird. Sein Zweck ist der länderübergreifende Schutz gefährdeter wildlebender heimischer Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume. In das Schutzgebietsnetz werden auch die gemäß der Vogelschutzrichtlinie (Richtlinie 79/409/EWG) ausgewiesenen Gebiete integriert. Wer es ganz genau nachlesen will: Wikipedia

 

Immer wieder TTIP: Der Kampf ist erfolgreich und wichtig

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Recht gehabt zu haben, ist nicht zwingend ein gutes Gefühl. Manchmal ist es sogar erschreckend, WIE recht man hatte. TTIP ist noch schlimmer als befürchtet – und muss jetzt sofort gestoppt werden!

Liebe Freunde vom LOHAS-Blog, 

was wir alle uns anhören mussten: Wir seien „reich und hysterisch“, verbreiteten Verschwörungstheorien und seien Antiamerikaner. Die gestern veröffentlichten TTIP-Leaks aber zeigen, wer hier falsch gespielt hat: Es waren die EU-Kommission und die Bundesregierung, die die Wahrheit über die TTIP-Verhandlungen unterschlagen und die Bürger/innen in Europa bewusst getäuscht haben.

Die von Greenpeace präsentierten Dokumente zeigen, dass TTIP ein bitterböses Tauschgeschäft auf Kosten der Bürger/innen ist: mehr Auto-Exporte gegen höhere Toleranzwerte für Gifte in Nahrungsmitteln und Kosmetika. So also sollte das laufen…! Gentechnik und Hormonfleisch liegen eben doch auf dem Verhandlungstisch.

Und die Industrie auf beiden Seiten des Atlantiks greift nach der Macht, die Gesetzgebung in ihrem Sinne zu bestimmen.

In einer ersten trotzigen Reaktion hält die Bundesregierung weiter an TTIP fest – obwohl bereits die Hälfte der SPD-Bundestagsfraktion ein Ende der Verhandlungen fordert. Jetzt müssen wir noch den Rest überzeugen! Dazu brauchen wir Ihre Hilfe! Über 700.000 Bürger/innen haben den Campact-Appell gegen TTIP bereits unterzeichnet – jetzt sollen es 1 Million werden! Seien Sie dabei, sagen auch Sie erneut Nein zu TTIP!

Hier gehts einfach und schnell zum Appell BITTE UNTERSCHREIBEN

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Umwelt und Menschheit: Die grösste Bedrohung kommt über’s Meer

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500 Millionen Container werden weltweit pro Jahr auf Schiffen übers Meer transportiert!!! Niemand weiß was drin ist, außer dem Sender und dem Empfänger. Die Dinger werden versiegelt und ab damit. Die Frachtunterlagen enthalten völlig irrelevante Angaben. Es können deine nächsten Pullover drin sein, oder dein zukünftiges Auto. Aber nicht selten sind es auch Waffen oder Drogen und sehr häufig legale Chemikalien. 4.500 Häfen in der Welt sind ausgebaut für Containerschiffe, aber nur 2% aller Container werden per Scan oder von Hand kontrolliert. Es fehlen einfach die Leute, was bei der riesigen Menge irgendwie verständlich ist, aber die Sache keineswegs besser macht. Was mich sofort bedrückte, war die Frage, wann Terroristen Container zur Umsetzung ihrer kranken Phantasien nutzen.

Das Frachtgeschäft auf dem Meer ist für die Eigner und so manche Regierung ohne Skrupel ein mehr als lohnendes Geschäft. 500 Milliarden Dollar Umsatz werden damit jedes Jahr von dieser bedeutenden wie undurchsichtigen Wirtschaftsbranche erzielt. Die Schiffe kennt jedes Kind, aber die Firmen oder Eigner kaum jemand. Gestern Abend zeigte die ARD den Dokumentarfilm ‚Seeblind‘ im Ersten. Sehr erschreckend aber aufschlussreich, was die Journalisten und Autoren an Material weltweit zusammen getragen haben…

„Umwelt und Menschheit: Die grösste Bedrohung kommt über’s Meer“ weiterlesen

Eil-Appell Glyphosat: Nur noch wenige Tage

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Uns bleiben nur noch wenige Tage: Anfang März, so hören wir aus Brüssel, will die Europäische Union entscheiden, ob Glyphosat für mindestens weitere zehn Jahre auf unsere Äcker gespritzt werden darf. Weitere zehn Jahre Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff, den Experten der WHO für „wahrscheinlich krebserregend“ halten – weitere zehn Jahre, in denen Glyphosat-Präparate mit hochgiftigen Zusatzstoff-Cocktails massenhaft auf Europas Äcker ausgebracht werden. Das dürfen wir nicht zulassen! Helfen Sie mit, die vielleicht letzte Chance zu nutzen, die wir noch haben. Unterzeichnen Sie jetzt den Eil-Appell von Foodwatch an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis:

www.glyphosat-aktion.foodwatch.de

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Auf geht’s kämpfen: Monsanto & Co erklärt Tomate, Paprika, Gurke zur ‚Erfindung‘

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Egal ob Tomate, Paprika oder Weizen, Gurke, Melone oder Apfel: Mit dem Segen des Europäischen Patentamtes erklären Konzerne wie Monsanto und Co. ganz normal gezüchtete Lebensmittel zu „Erfindungen“ – die sie dann exklusiv vermarkten dürfen. So entsteht ein Monopol über unsere Ernährung.

Bereits 95 Prozent des Gemüse-Saatguts werden von nur 5 Konzernen kontrolliert. In weiten Teilen der Welt können sich Menschen das teure, patentiere Saatgut nicht mehr leisten – sie hungern und verlieren ihre Lebensgrundlage. Auch bei uns geht die Nahrungsmittelvielfalt zurück und die Preise steigen.

Zwar hat sich die Bundesregierung festgelegt, Patente auf Leben zu verhindern – doch sie handelt einfach nicht. Mit unserem Appell wollen wir den zuständigen Verbraucherschutzminister Heiko Maas dazu bringen, dem Versprechen Taten folgen zu lassen.

377.138 Menschen haben den Appell gegen ‚Patente auf Leben‘ bereits unterzeichnet. Nun hat das Europäische Patentamt das Monsanto-Patent auf eine Melone widerrufen. Damit das keine Ausnahme bleibt, wollen wir 500.000 Unterschriften an Heiko Maas übergeben:

Handeln Sie aber jetzt und unterzeichnen Sie bitte den Appell von Campact

Bleiben Sie kämpferisch mutig | Det Mueller