Generation PSY räumt mit Vorurteilen auf

 

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Jeder hat schon mal davon gehört, doch was Borderline eigentlich ist, wissen die wenigsten. Pünktlich zum Start des Wintersemesters rückt Generation PSY, die Nachwuchsinitiative der DGPPN*, ein psychiatrisches Thema in den Fokus, das mit vielen Vorurteilen behaftet ist. Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine komplexe psychische Erkrankung, die extreme Stimmungsschwankungen verursacht und die Betroffenen völlig aus der Bahn werfen kann.

Mit griffigen Texten, ausdrucksstarken Bildern und lauten Farben widmet sich Generation PSY über das Jahr verteilt verschiedenen Schwerpunktthemen aus der Psychiatrie und Psychotherapie. Die Initiative hat sich zur Aufgabe gemacht, mit Vorurteilen und Klischees gegenüber psychischen Erkrankungen aufzuräumen…

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Eine feine Geschichte zu Eile und Problemlösungen

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„Siehst du, Momo“, sagte er dann zum Beispiel, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“

Beppo Straßenkehrer blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: „Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedesmal, wenn man aufblickt, sieht man, daß es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluß ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.“

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muß nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“ Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: „Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: „Auf einmal merkt man, daß man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.“ Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: „Das ist wichtig.“

Michael Ende [Auszug aus ‚Momo‘]

Michael Ende starb 1995 in Filderstadt. Seine Werke: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (1960) | Jim Knopf und die Wilde 13 (1962) | Momo (1973) | Das Traumfresserchen (1978) | Die unendliche Geschichte (1979) |Das Gauklermärchen (1982) | Der Spiegel im Spiegel (1983) | Der Wunschpunsch (1989)

Bleiben Sie wertschätzend  | Det Mueller

Ralf Senftleben: Wendepunkte

Wissen Sie, was ganz schlimm ist? Wenn ich gleichzeitig unzufrieden und unklar bin. Also wenn ich gerade irgendwie aus der Balance bin, aber auch nicht so richtig weiß, was ich machen soll. Dieser Zustand fühlt sich sehr, sehr unangenehm an. Wenn man weiß, dass man etwas ändern müsste. Aber was um Himmels Willen? Wenn man nicht weiß, was der nächste Schritt ist, damit das eigene Leben wieder besser wird.

Genau für dieses Problem hat Ralf Senftleben und sein Team von ‘Zeit zu leben‚ gerade einen Online-Intensivkurs entwickelt (79,00 Euro), der am 20.7. stattfindet. Es ist ein Kurs, in dem Sie in nur 3 Stunden Klarheit darüber bekommen, was wirklich los ist und was der nächste logische Schritt für Sie ist. Wenn das etwas für Sie ist oder ein Freund das gut gebrauchen könnte, dann schauen Sie sich die Sache doch einmal hier näher an. Ich selbst bin großer Fan von Zeit-zu-leben und freue mich jeden Sonntag auf den immer interessanten Newsletter!

Bleiben Sie wertschätzend zu sich | Det Mueller

Glücklich – für eine Sekunde und länger…


Eigentlich sind keine Worte notwendig. Dennoch – ich habe schon im Alter von nur 30 Jahren meine Mutter durch Krebs verloren und kenne daher die Qualen von Diagnose, über Chemotherapie bis zum Tod in fast allen Phasen. Umsomehr hat mich dieser Film berührt – das Aufflackern von ungeheuerlicher Lebenslust. Wieviel mehr davon sollte in uns Gesunden stecken und doch zeigen wir sie so selten – dabei ist sie fürchterlich ansteckend und wunderschön…

Bleiben Sie wertschätzend zu ihrem Leben | Det Mueller

PS: Dank an Christoph Harrach von KarmaKonsum für den wunderbaren Tipp.

Glücklich ohne Luxus: Ikaria – eine Insel in Giechenland

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Hochsommer. Freitag. Und wieder ist eine Lebenswoche fast rum. Die 33igste in diesem Jahr. Manch einer ist noch im Urlaub, andere sitzen schon wieder am Schreibtisch oder mühen sich sonstwo, um das kleine bisschen Wohlstand zu erhalten, was sie sich erarbeitet haben. Die Statistik sagt, schon nach 4-8 Tagen sind 65% der vormaligen Urlauber schon wieder so in ihren alten Strukturen eingepfercht, dass sie bereits wieder urlaubsreif wären. Ob es an der Art Mensch, oder der Art und Weise des Urlaubs gelegen hat, sagt die Statistik leider nicht. Vermutlich liegt es einfach an der ungünstigen Lebensführung, die die meisten bei uns sich aber nicht eingestehen wollen… Weiterlesen