Rettet die Tiger vor der Deutschen Bank

 

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Bangladesch ist die Heimat bedrohter Königstiger. Sie leben in den Mangrovenwäldern der Sundarbans, den größten und artenreichsten der Welt. 1997 hat die Unesco die Mangroven zum Welterbe erklärt.

Doch das Naturparadies ist in akuter Gefahr. Die Regierung will in der Nähe ein riesiges Kohlekraftwerk bauen und sucht Geldgeber für das Milliardenprojekt. Französische Banken haben bereits abgesagt. Die Deutsche Bank hält am Donnerstag ihre Hauptversammlung ab.

Bitte fordern Sie die Deutsche Bank daher noch heute dazu auf, ebenfalls keinen Kredit zu gewähren und sich aus der Kohlebranche zurückzuziehen.

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Shame on You: Rauchwarenhandel verdoppelt Umsatzzahlen

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Für dieses neue Jahr hatte ich mir vorgenommen, etwas mehr nach guten Nachrichten zu suchen und diese zu posten. Zumindest in meiner Wettervorhersage kann ich deshalb – für den Kölner Raum – eine positive Änderung kundtun: die Sonne scheint, der Himmel ist strahlend blau. Aber es ist kalt und damit Ende der guten Nachrichten.

Warm anziehen ist weiterhin angesagt, aber bitte nicht mit echtem Pelz! Allen Protesten der vergangenen Jahre zum Trotz, ist nämlich der Umsatz der pelzverarbeitenden Industrie (Rauchwaren) im letzten Jahr 2014 um mehr als das Doppelte gestiegen! China, Europa und die USA sind die größten Pelztier-Schlachter, besonders, wenn es um den Nerz geht. In Europa und gerade in Deutschland ist er fast ausgestorben, weshalb die Industrie mit der Zuchtvariante des US-Nerz – dem Mink – arbeitet.

Merke |  Zuchtnerz-Pelze sind kein Abfallprodukt!
98% aller Tiere weltweit werden nur für einen einzigen Zweck gezüchtet: um an ihr Fell zu kommen.

Weil der Weltmarkt boomt wie seit 10 Jahren nicht mehr, haben auch europäische Pelzverarbeiter Hochkonjunktur. Gestern lief ein TV-Beitrag der auch zeigte, wie in einem dänischen Betrieb rund 1.000 Tiere am Tag getötet werden und ihnen später vollautomatisch das Fell abgezogen wird. Eine eigens dafür konstruierte Maschine erledigt das grausige Geschehen in weniger als 30 Sekunden pro Körper. Zwanzig Tage läuft dieser Vorgang, dann ist eine Saison abgeschlossen und gut 20 Mio Euro sind verdient! Die Felle der dänischen Minks gehören zu den teuersten der Welt – wen schert es, dass die putzigen Tierchen nur 6 Monate leben dürfen. Auf einer Drahtbodenfläche, die nicht größer ist als ein Din-A4-Blatt.

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PS: Wer sich für das Tier selbst – den Nerz – interessiert, kann sich informieren, beim Verein zur Erhaltung des Europäischen Nerzes EuroNerz eV

Deutsche Weihnachts-Gänse

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Der WWF berichtet: Deutsche Gänse genießen auch in konventionellen Betrieben meist Freilandhaltung. Ökologisch kritisch ist allerdings, dass die Tiere häufig gentechnisch verändertes, nicht nachhaltig produziertes Soja als Futtermittel erhalten. Gänse aus konventioneller Haltung werden nach gerade einmal acht bis zehn Wochen geschlachtet! Eine derart schnelle Mast ist nur durch die Gabe von Sojaschrot, das zudem meist gentechnisch verändert wurde, möglich.

„Gänsekeule oder -braten sind etwas Besonderes und kommen häufig als Festessen auf den Tisch. Gerade deshalb sollte auf hochwertiges Bio-Fleisch aus tiergerechter Haltung  geachtet werden“, sagt der WWF Experte Markus Wolter. Gänse aus Bio-Haltungen leben laut einem WWF-Vergleich mehr als doppelt so lang wie jene in der konventionellen Mast. Auch die ökologischen Auswirkungen seien geringer: durch den Verzicht auf Soja-Futter werden Waldflächen in Südamerika geschont.

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Heimathonig: Problem sucht Lösung

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Der Ansatz von Heimathonig.de ist ganz einfach: Lohnt sich die Imkerei, halten die Imker mehr Bienen. Deswegen bringen sie Honigfreunde und Imker zusammen. Ohne
Umwege, dh. zum Selbstabholen oder Online Versand direkt vom Imker. Die einen bekommen einen guten Honig, die anderen einen fairen Preis ohne Preisdumping durch billigen Importhonig. Das ist der Plan und das Team von heimathonig.de ist überzeugt, dass es gerade unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten wichtig ist, die Konsumenten mit ins Boot zu holen. Gute Idee – wie ich finde – gerade in Zeiten, in denen viele Bienenvölker sterben, weil ihnen bei uns der Lebensraum und die notwenigen Blüten zunehmend entzogen werden.

Problem sucht Lösung: Heimathonig.de ist zwar ein Start-up, sie betreiben aber schon eine Weile eine Homepage. Jetzt aber funktioniert diese nicht mehr richtig und muss deutlich in den Funktionen verbessert werden. Das Team hat u.a. deswegen extra eine Crowdfunding Kampagne auf startnext gestartet. 10.000 Euro sind gefragt, aber erst 210 Euro sind eingetrudelt. Deutschland ist Weltmeister im Honigessen (leider oft den falschen) und wir haben viele kluge IT-Profis – da muss doch mehr möglich sein. Also Leute, ran an die Unterstützung. Geld oder günstigen Support – irgendwas geht doch immer!

Homepage Heimathonig
Crowdfunding Kampagne auf startnext

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Wenn ich groß bin, werde ich ein Kragen…

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Die Welle der Unterstützung für Kimi, den kleinen weißen Fuchs aus der finnischen Pelzfarm und dem Gesicht der VIER PFOTEN Anti-Pelz-Kampagne, ist gewaltig: Innerhalb von nur 36 Stunden nach einem Aufruf über Facebook haben hunderte Tierfreunde insgesamt schon 20.000 Euro bereitgestellt. Der Betrag soll dem Modelabel Burberry, für dessen Pelzprodukte Kimi in wenigen Tagen sterben soll, angeboten werden, um Kimi freizukaufen. VIER PFOTEN fungiert als Vermittler und Koordinator dieser Aktion und hat für diesen Zweck ein Treuhandkonto eingerichtet. Sollte Burberry einwilligen, wird VIER PFOTEN ein neues, artgemäßes Zuhause für den Fuchs bereitstellen…

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